Werter Herr Smile, junger Freund !

Bedauerlicherweise musste ich zum Amüsement meiner Mitarbeiterinnen
erneut feststellen, dass sich anstatt eines anständigen, einem
Uhrenforum würdigeren kleinen Farbbildchens, weiterhin eine
halbnackte Schweinerei am Bildschirm lustvoll räkelt ! Und es sieht mir
nicht danach aus, dass Sie gewillt sind, diesen Zustand ohne Zwang
meinerseits oder ohne gerichtlicher Verfügung in aller Güte ändern zu
wollen.

Ferner haben Sie mich in einen grösseren Konflikt mit unserem
Reinigungspersonal und deren Gewerkschaft verstrickt, denn dank Ihrer
fast schon krankhaft pornographisch orientierten Neigung .... und nicht
zuletzt meiner daraus resultierenden Erektion ist es für mich quasi
unmöglich, einen Toilettenbesuch ohne Spuren zu absolvieren.
Spurlos in eine Brunzmuschel zu schiffen (verzeihen Sie mir diese banale
Ausdrucksform) wäre in meinem Zustand vielleicht aus 6 m
Entfernung möglich, aber da unsere hauseigenen Toiletten leider nur
die Masse 4m mal 4m aufweisen, können Sie sich wahrscheinlich
vorstellen, welch Schweinerei ich nach jedem Toilettenbesuch
zurücklasse.

Abschliessend würde ich Ihnen als Therapie noch die Selbsthilfegruppe
der katholischen Diakonie St. Pölten unter der Leitung des ehrwürdigen
Kardinal Groer empfehlen, da wären Sie unter Gleichgesinnten
wärmstens aufgehoben.

Mfg., Maximilian Mustermann