In Tokio ist es scheinbar so, dass es sich kaum lohnt ein Auto zu kaufen, wenn man ein Statussymbol möchte. Alleine mit der jährlichen Parkgebühr kann man sich ne Stahl Daytona rauslassen.
Ausserdem zeigt man in Japan einfach gerne seinen beruflichen Erfolg im Geschäftsleben, unabhängig von der Branche. Das hat einen ganz praktischen Effekt: Neben ordentlicher Kleidung ist die Armbanduhr ein Indikator, wenn man einschätzen möchte, mit wem man es hier zu tun hat, bzw. wie er vom Rang her einzuordnen ist.
Daher rührt auch die eherne Regel in jedem Betrieb:
Niemals ne teurere Uhr tragen als der Chef!
Also: Wer geschäftlich (aber auch privat) in Japan ist, soll ruhig seinen edelsten Wecker tragen. Der Respekt steigt mit Preis und Seltenheit der Uhr. Natürlich nicht nur, aber ist auf alle Fälle was dran, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.