Natürlich macht das einen Unterschied - in deinem Kopf und in deiner BrieftascheEs ist wie so oft eine Kopfsache. Schöne Flasche, schöne Aufmachung, schöne Location, hoher Preis - gute Stimmung, Freude am Produkt. Aber das Prinzip der Wodkaherstellung ist immer die selbe: Reiner Alkohol, Wasser, fertig. Und da der Alkohol immer komplett von allen Stoffen gereinigt und gefiltert wird, spielt es auch keine Rolle, woraus der Alkohol destilliert wird. Ob Korn, Kartoffeln, Wurzeln, Maische - whatever. Es bleibt nur der pure Alkohol übrig. Man nimmt daher immer das billigste, woraus man Alkohol gewinnen kann. Alles andere wäre auch Verschwendung - eben, weil man eh nix schmeckt. Und nochmal: es ist eben das wesentliche Merkmal von Wodka, absolut rein zu sein. Jeder evtl. vorhanden Ton ist ein Fehlton.
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Thema: Was ist Euer Lieblingswodka?
Hybrid-Darstellung
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01.12.2011, 08:14 #1Beste Grüße, Tobias
Warum hat unser Baby 1 Schnitzelkopf?
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01.12.2011, 08:47 #2
Ich glaube nach 4 Jahren Russland und Samagon/Moonshine-Brennerfahrung habe ich auch etwas Kompetenz.
Das Destillat muss nach der Desitllation gereinigt/gefiltert werden: Ueber Holzkohle, Aktivkohle. Manchmal sogar mit Eiweiss, Milch etc.
Dieser Schritt ist kritisch und kostenintensiv!
Eine "komplette" Reinigung ist nicht immer moeglich.
Es ist einer der grossten Trugschluesse, dass bei einer Desitlllation (selbst bei einer wiederholten) alle Stoffe entfernt werden koennen!
Obwohl die Konzentration der Beistoffe im Destillat sehr gering ist, koennen die immer noch genug Kopfschmerzen hevorrufen....
Das Kriterium eine guten Wodkas ist wie man sich am naechsten Morgen fuehlt. In diesen Kriterium unterscheiden sich die meisten Wodkas.
Gruss,
Bernhard
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01.12.2011, 11:08 #3
Meine Rede
Man ist heute in der Lage, Alkohol zu etwa 97% rein zu bekommen. Aber diese Prozesse sind recht aufwändig, in Deutschland gibts da entsprechende Großanlagen, der Alkohol darf auch nur unter staatlicher Aufsicht hergestellt werden. In Russland und anderen Ländern, in denen Alkohol zu den Grundnahrungsmitteln zählt, wird da oft archaischer gearbeitet. Mit dem Resultat, daß da eben die Stoffe zurückbleiben, die wehtun: Fuselstoffe, höhere Alkohole etc. Das, was nicht gefiltert werden kann, trägt selten zum Aroma und fast immer zum Kopfweh bei. Ein Grund, warum sowas hier kaum zu bekommen ist: kein Importeur will sich sowas antun, zumal da manchmal auch Giftstoffe im Spiel sind.
Beste Grüße, Tobias
Warum hat unser Baby 1 Schnitzelkopf?
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