Ich glaube, dass da der Konzi hilfreich sein könnte. Dass die cash cow wichtig ist, nehme ich an. "Basel" ist für die Verkäufer der Fabrikanten die wertvollste Zeit und kann nicht einfach mit ein bisschen Endkundenunterhaltung und Gesprächen übers Wetter totgeschlagen werden; die Leute sind jetzt unter starkem Druck, Umsatz vorzubereiten und damit weitere Personalentlassungen zu vermeiden. Die Konkurrenz ist gross. Endkunden brauchen eben oft zu viel Zeit pro Fränkli,im Vergleich mit einem Händler. Wird ein Händler überzeugt, kauft er eine ganze Reihe von Uhren mehr. Ein Endkunde vielleicht einige wenige, beim Kunden natürlich. Also ist es Aufgabe des Kunden, siene Endkunden zu überzeugen.
Wie's bei Rolex genau steht, weiss ich nicht. Ich kenne da auch jemanden persönlich, was die Sache etwas vereinfacht.

Noch eine Bemerkung: Oft sind die teuren Plätze in Basel intensiver belegt als die Empfangsräume in Genf, wo alles etwas grosszügiger ist.

Ein Rendez-Vous, bei welchem neben dem Kunde auch gleich der Endkunde anwesend ist, ist manchmal nicht erwünscht. Es kann aber sein, dass der Fachändler sich nochmals "zur Verfügung stellt", vor oder nach seinem eigenen Einkauf mit dem Endkunden nochmals zu kommen, in der Hoffnung auf eine zusätzliche Bestellung.

Sonst muss man sich eben auf die Schaufenster beschränken. Für CHF 60 Eintrittsgeld, wenn man nicht, ev. über den Händler, eine Freikarte einer seiner Marken organisieren kann. Dafür ist's allerdings reichlich spät, aber es könnte noch gehen.