Original von market-research
Ich interpretiere den Text den ich gerade gelesen habe wie folgt:

Cognitive dissonance: Ich erfahre von einer neuen These, die meinem aktuellen Glauben widerspricht und somit in meinem Kopf eine Verwirrung auslöst. => Zur Aufhebung dieser temporären Verwirrung begebe ich mich dann auf die Suche nach Argumenten die meinen bisherigen Glauben weiter stützen.
Nicht nötigerweise. Von einer These zu hören, die der eigenen Meinung/dem eigenen Glauben entgegensteht, reicht meiner Meinung nach nicht.
Damit wirklich Dissonanz im Sinne einer Konfliktsituation entsteht, ist es nötig, dass ich zB entgegen meiner eigenen Ideologie handle. Um die Dissonanz zu lösen, bastel ich mir Gründe und Argumente zurecht, warum in dieser speziellen Situation mein Handeln trotzdem ok war.