Knackpunkt ist oft die Schnittstelle zwischen den Generationen. der Patriarch hat vor 2 Szenarien Angst: a) daß der Laden sofort zusammenbricht, wenn er aufhört und b) daß der Laden prächtig weiterläuft, wenn er aufhört.

Die Firma, in die ich seinerzeit einsteigen sollte, wurde bis zum bitteren Ende von 2 80jährigen Herrschaften aus der Gründerzeit geführt, die jeden Ansatz, jede Diskussion immer mit Argumenten a la "Wir machen das seit den 60ern so und es ging immer gut" (ich kenne mittlerweile ca. 4 dutzend unterschiedliche Formulierungen für diesen Sachverhalt) erstickt haben. Zum Schluß nur noch Lähmung, Agonie und Exodus von Kunden und Lieferanten. Naja, wir haben dann die Mitarbeiter und deren Adressen für lau und den Warenbestand für Peanuts aus der Insolvenzmasse geklaubt Die Immobilie steht heute noch zur Vermietung zur Verfügung.