Hm, letztendlich handelt es sich hier doch - unabhängig von der emotionalen Betrachtung - um mechanische Instrumente, die teilweise aus filigranen Schräubchen, Rädchen etc. zusammengebaut sind. Da ist es m.E. nicht verwunderlich, dass z.B. eine Sub einen solchen Sturz nicht ganz unbeschadet übersteht, auch wenn sie für sehr sportliche Einsätze gedacht ist. Ich bin auch der Meinung, dass der finanzielle Aufwand für die Reparatur nicht zu groß ist.
Mir ist vor exakt einem Jahr meine YM aus gut einem Meter auf Steingutfliesen gefallen. Das Glas war derart zerbrochen, dass es in das Zifferblatt gedrückt wurde und das Werk hatte ebenfalls einen Knacks weg. Mein Konzi hat das Ganze für gerade mal 360 € repariert.
Dagegen gibt es andere Marken, die einen sehr tief in die Tasche greifen lassen. Vor einigen Jahren blieb meine damalige Große Lange 1 plötzlich stehen, und es stellte sich heraus, dass beide Schrauben, die das Werk mit dem Gehäuse verbanden, gebrochen waren. Bei Lange stand man auf dem Standpunkt, ich hätte an der Uhr manipuliert, weshalb eine Garantie abgelehnt wurde. Der ganze Spaß kostete mich knapp 2k €.