Hallo Frank.

Hier in der Schweiz machen wir eigentlich fast ausschliesslich Erdwärmepumpen. Allerdings sollte man einige Sachen beachten die hier auch schon teilweise genannt oder angesprochen wurden. Wichtig wäre noch zu wissen ob das Projekt in Deutschland oder Frankreich (?) ausgeführt werden soll.

In der Schweiz ist die Grundwassernutzung für eine Wärmepumpe (zumindest im Kanton Zürich) verboten. In Deutschland hängt es von der Gemeinde oder Stadt ab ... bei Dir ist aber ja anscheinend eine Bewilligung vorhanden. Soweit ist das ja schon mal super.

In wie weit die Wasserqualität einfluss hat kann ich nicht mit Gewissheit sagen, da die Erdwämepumpen über ein Zwischenmedium (eine Sole) funktionieren und da ich annehme, dass man das Grundwasser nicht direkt nutzen darf bzw. kann, stelle ich mir das ähnlich vor (kann mich aber auch täuschen, da ich bei Grundwasser-Wärmepumpen nicht DIE Erfahrung habe) und dann hätte die Wasserqualität keinen Einfluss auf die WP.

Die Temperaturschwankungen sind zu vernachlässigen, da in diesen Schichten die Temperaturen sehr konstant sind.

Zur Kühlung im Sommer ist zu sagen, dass sie fast keine spürbaren Effekt hat. Wir haben schon div. WP mit Kühlung ausgeführt und die Bauherrschaften haben uns alle mitgeteilt, dass die Kühlung im Sommer eigentlich nicht spürbar ist. Die Planer gehen davon aus, dass die Kühlung die Raumtemperatur max. 2-3 °C ablühlt was subjektiv nicht wirklich spürbar ist. Hört sich auf dem Papier also erst einmal toll an ist aber in der Realität vernachlässigbar, vor allem darf man nicht den Fehler begehen und sich eine Kühlung a la Klimaanlage vorstellen! Evtl. solltest Du bei der WP darauf achten, dass Du ein Modell nimmst welches zur Kühlung nachrüstbar ist.

Generall kann ich Gerhad in dem Punkt zustimmenr, dass man immer bedenken soll dass jede noch so gute WP immer el. Strom benötigt. In der Regel braucht man ca. 1/3 bis 1/2 so viel el. Energie wie Gas oder Öl.

Solltest Du noch weitere Fragen haben gerne per PN.