Freut mich, dass es unter uns doch auch diverse Menschen und Uhrenliebhaber gibt, die genau das Beständige, langsam (äußerlich, innerlich oder, wenn nicht nötig, auch gar nicht) Evolutionierende an Rolex mögen.

Schließlich rührt wohl auch die Vintage-Faszination auch daher, dass die Models of Yesteryear immer noch in den aktuellen wiederzufinden sind. Bei der Submariner ist z.B. bis zum heutigen Tage - also seit 55 Jahren - der Durchmesser gleich geblieben. Warum auch ändern, wenn es sich bewährt hat? Das gilt genauso für die 36mm der DD/DJ oder die 34mm der AK/D.

In meinen Augen läuft Rolex mit den neuen Fettaugen-Modellen Gefahr, genau dieses Jahrzehnte bewährte Prinzip zugunsten eines schnellen Abgreifens bei neuen Neureichen zu verlassen und damit eine Lifestyle-"Uhrenfirma" von vielen zu werden bzw jedem Trend (?) hinterher zu hecheln.

Außerdem hätte jeder gute Designer vorher etwas Negatives zu den misslungenen Proportionen sagen können, hätte man ihn denn gefragt.