Für mich liest sich der Brief von Rolex folgendermaßen:

Rolex wurde von der Beschlagnahmung durch den Zoll von diesem
in Kenntnis gesetzt.

Dieser Brief wird vor dem eintreffen sowie der Inaugenscheinnahme durch Rolex an der momentanen Eigentümer der Uhr abgeschickt.

Man holt sich mit diesem Brief die Einverständnis ab, die Uhr, sollte
Sie sich als falsch heraustellen, zu vernichten.

Eigentlich ein zeitlich seltsamer Ablauf.

Verläßt sich Köln tatsächlich auf die Aussage von Zöllnern, es könnte sich um eine falsche Uhr handeln?

Ich hab leider etwas Vertrauen in einen Teil der Zollbeamten verloren, als ich bei der Fernsehreportage vor wenigen Tagen dem Beamten der stundenlang eine Verzollungsnummer für den Tierschädel gesucht hat,
zugeschaut habe.

Sollte dies so sein, ist der zeitliche Ablauf, sowie die Wortwahl im ersten Brief durch Rolex leicht ungeschickt gewählt.