An einer Uhrenbörse kürzlich in Zürich fielen die Preise nicht, aber es hatte weniger Leute. Allerdings ist das möglicherweise nicht vom Geld abhängig, bzw. von den befürchteten Bonusausfällen der Banker nächstes Jahr.

Hingegen sieht man an der Bahnhofstrasse Zürich in allen Uhrengeschäften deutlich weniger Kunden als vor einem Jahr, und das ist ein untrügliches Zeichen, dass es schlechter geht.

Bei meinen Gängen durch diese Strasse merke ich mir immer hobbymässig, wieviel Leute es an Tischen hat, soweit ich es sehe, und rechne als Gedächtnistrainig die Monatsdurchschnitte immer gleich beim Vorbeigehen aus. (Man muss sich also zusätzlich noch die Anzahl der Vorbeigänge merken...) Allerdings sieht man beispielsweise bei Christ und Meister nichts, da Uhren nicht im Parterre verkauft werden. Auch die Schaufenster-Veränderungen ohne Neueinrichtungen sprechen Bände.

Ich schätze gegenüber letztem Jahr bis jetzt -20%.

Was ich nicht sehe: Welche ausserordentlich teuren Uhren wie oft gehen. Uhren über CHF 1'000'000 sind umsatzrelevant, aber für mich nicht sichtbar, da es dafür kaum Ladenbesuche braucht. Wenn die stark zunehmen, weil Leute das Geld ausgeben, solange es noch etwas wert ist, merke ich das nicht.