Na, da habe ich scheinbar mehr Appetit gemacht, als ich dachte

Damit es nicht zum "Foto-Auspack-Fred" wird, kommen hier nun ein paar von meinen 600 Fotos samt Kurzbericht

Die Eckdaten: 18 Tage Ecuador, 5 Gipfel (Pichincha 4.784, Carihuairazo 5.020, Iliniza Norte 5.126, Cayambe 5.790 und Cotopaxi 5.897), davor und dazwischen in einigen Städten und Orten (Quito, Lasso, Chaupi, Banos, Ambato, Quilotoa, Otavalo, Ibarra, El Angel, Cotacachi, Cayambe) mit viel Sightseeing und Höhenmetern.

Hier schon mal ein wunderschöner Blick zum morgendlichen Cotopaxi vom Aufstieg zum Iliniza Norte aus:



Noch mit Sonne, weil's so schön ist:



Hier dann der heikle Abstieg vom Iliniza Norte schön gesichert, obwohl nicht wirklich notwendig



Zum Ausruhen der Besuch der Kraterlagune Quilotoa bei etwa 3.600 bis 4.000m:



Es wird ernst, der Cotopaxi samt Jose Ribas-Hütte auf 4.800m ruft:



Dann endlich am Gipfel des Cotopaxi mit atemberaubendem Blick in den Krater bei bescheidenem Wetter; aber die Höhe ist auch im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend:



Beim Abstieg dann endlich Sicht auf die Eisgebilde:



Zur Erholung dann nach Banos, einer Stadt am Fuße des Tungurahua, der seit einigen Jahren immer wieder ausbricht und bei unserer Anfahrt wieder kurz davor war. Hier noch die Spuren der letzten Verwüstung am Straßenrand:



Am nächsten Tag eine 3-stündige Erholungstour durch den "Dschungel" auf etwa 1.800m:



Tags darauf dann zum Glück die Abfahrt Richtung Chimborazo, der Vulkan raucht schon mehr als unsere Köpfe:



Bei der Hütte beim Chimborazo auf 5.000m, den wir wegen unzumutbarer Schnee- und Steinschlagverhältnisse lieber auslassen:



Der Ersatzgipfel am nächsten Tag, der etwas entfernter liegende Gipfel des Carihuairazo mit herrlichem Blick auf die Chimborazo-Rückseite:



Kurze Erholung in Quito mit Auffahrt zum Stadthügel, dem Panecillo:



Im Refektorium eines Klosters die reichhaltigen Deckengemälde:



Kleine Statue im Klostermuseum; das Foto werde ich wohl in meiner Arbeit aufstellen (schöne Grüße an meine Lateiner ):



Hier noch eine Ansicht des Panecillo zum besseren Verständnis:



Dann nochmals die letzte Kraft zusammengekratzt und zur Hütte beim Cayambe aufgefahren (4.560m) und dort einen herrlichen windigen Sonnenuntergang genossen



Nach einem knapp 6-stündigem Aufstieg bei schwerem Sturm dann der Gipfelsieg gegen 7h am Cayambe (5.790):



Dort oben muss einfach die Sicht genossen werden:



Meine beiden Begleiter üben sich im Armausstrecken:



Hier der schon angesprochene Vulkanausbruch des Cayambe, dessen riesige Aschewolke hinter dem Antisana ihre Spur zieht! Entfernung etwa 170km



Der Cayambe ist übrigens die höchste Erhebung am Äquator

Der unvermeidliche Abstieg zeigt nochmals schöne Sonnenspiele:





Danach dann noch drei Tage mit etwas mehr Entspannung und Busreisen in die Umgebung von Otavalo; hier die Kraterlagune Cuicocha bei Cotacachi:



Wunderschöne Wedel säumen dort den Weg:



Bei der Lagune Voladero dann die merkwürdigen Frailejones-Pflanzen, die es nur hier und in Venzuela geben soll:



Dort kommt man sich wie in einer Mondlandschaft vor....

Nach soviel Eindrücken muss man mal wieder runterkommen und etwas die Nerven beruhigen



Dann noch schnell das einzige wirklich am Äquator (zumindest in Ecuador) befindliche Äquatormonument Quitsa To besucht, ein wirklich kraftvoller Ort:





Beim Abflug aus Quito noch einen letzten Blick auf den teilverdeckten Cayambe



Und nach einigen Stunden und Zwischenlandungen kurz vor Wien wieder der heimatliche Blick auf den Schneeberg, wo es meine Ex bald wieder hinverschlagen wird



Hoffe, dass Ihr einen kleinen Einblick in dieses wunderschöne Land mit seinen ganz netten Leuten gewinnen konntet und Euch die Bilder vielleicht dazu verleiten, einmal selbst dorthin zu fahren. Es gäbe dort noch so viel zu sehen, dass man noch Monate bräuchte, aber es muss ja auch das Kleingeld verdient werden, um sich die nächste Krone leisten zu können

Falls Ihr nähere Infos braucht, könnt Ihr mir ja eine PN schicken