Na klar, die beste sache ist ein behütetes Originalstück.
Aber warum werden vollkommen restauriere Autos trotzdem hochpreisig verkauft, das angesprochene Faberge Teil wird verschmäht.
Für mich seltsam.
Ich komm auch wieder in die Semmeln, aber ich muß mal hochwertig an meinem Postingzähler arbeiten
Man wir ja andernorts gar nicht für voll genommen mit so wenig
Erfahrung auf der Uhr.![]()
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Ergebnis 21 bis 40 von 63
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29.12.2007, 22:21 #21
Ach, Hesselbach, was redest du denn?!? Ein Auto unterliegt doch ganz anderen Abnutzungen, Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen. Da wird seitens der Nutzer/Sammler ein ganz anderes Empfinden bezüglich Austausch und Wartung an den Tag gelegt.
Ein anderer Vergleich zieht eher: Versuch mal, ein originales,aber eben nachträglich neu emailliertes Faberge-Schmuckstück loszuwerden. Keine Sau will das. Und warum? Der Reiz bei solchen Gegenständen ist, daß es irgendjemandem gelungen ist, das Ding trotz aller Widrigkeiten komplett, unbeschädigt und intakt zu halten - über Jahrzehnte.
Bei Rolex ist das nicht anders. Erst: das rare Glück, seinerzeit das richtige, sprich: ungewollte Modell zu kaufen. Dann das Riesenglück (?), daß sich ein Haufen Verückter auf eine Marke und eine Handvoll Modelle eingeschossen hat. Dann: Kein Umzug hat die Papers verschluckt, keine Putzfrau die Box versehentlich entsorgt, kein Revisionär hat die heute wertvollen Originalteile verplempert, kein Sohn hat das Ding in den 80ern gegen eine Stahlgoldebel eingetauscht- und dann hat dieUhr all dieJahre sogar noch ohne nennenswerte Kratzer und Dellen überstanden. Jeder einzelne Faktor für sich vielleicht kein großes Ding, aber alles zusammengenommen eben mittlerweile doch so selten wie der 6er im Lotto - und fast genau so teuer. Und wenn da jetzt einer kommt und mogelt, verschwindet die Magie. That's the point, alles andere ist Rhetorik.
Und jetzt komm wieder in die Semmeln
Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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29.12.2007, 22:25 #22Sie wurden soeben beleidigt von Ihne Ihrm Direggdär Hesselbach
Fangt mir nicht an mit dem Universitätsblabla Du Six Sigma Spinner. Ich habe keinen Duden dabei und will es auch nicht hören
Übrigens, nur die inneren Werte zählen. Thomas, 52, Organhändler
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29.12.2007, 22:27 #23Datejust
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Ich bin meinen Citroen 11CV (konstruiert 1934) 21 Jahre lang im Alltag gefahren. 6 Volt, keine Gurte, keine Heizung... Das geht ohne Weiteres.Original von artbroker
Ein Auto muss einem dem heutigen Standard angepasste technische Ausstattung haben damit man damit überhaupt fahren kann.
Rolex hat eine ähnliche Philosophie und revisioniert mit Neuteilen die Uhr damit diese ungeachtet der von Sammlern gewünschten Altteilen Originalität so funktioniert wie sie soll. Nämlich unter allen Umständen die richtige Zeit anzuzeigen.
Gleiches gilt doch für meine 5513. Ersatzteile vorausgesetzt, falls wirklich mal was kaputt geht, zeigt die mir auch in 21 Jahren die Zeit noch gut genug an um die Tagesschau nicht zu verpassen.
Und wer wirklich die "richtige" Zeit wissen will, ist bei einer mechanischen Uhr sowieso an der falschen Adresse.
Gruß. Dirk
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29.12.2007, 22:33 #24Freccione
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Original von Donluigi
Ach, Hesselbach, was redest du denn?!? Ein Auto unterliegt doch ganz anderen Abnutzungen, Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen. Da wird seitens der Nutzer/Sammler ein ganz anderes Empfinden bezüglich Austausch und Wartung an den Tag gelegt.
Ein anderer Vergleich zieht eher: Versuch mal, ein originales,aber eben nachträglich neu emailliertes Faberge-Schmuckstück loszuwerden. Keine Sau will das. Und warum? Der Reiz bei solchen Gegenständen ist, daß es irgendjemandem gelungen ist, das Ding trotz aller Widrigkeiten komplett, unbeschädigt und intakt zu halten - über Jahrzehnte.
Bei Rolex ist das nicht anders. Erst: das rare Glück, seinerzeit das richtige, sprich: ungewollte Modell zu kaufen. Dann das Riesenglück (?), daß sich ein Haufen Verückter auf eine Marke und eine Handvoll Modelle eingeschossen hat. Dann: Kein Umzug hat die Papers verschluckt, keine Putzfrau die Box versehentlich entsorgt, kein Revisionär hat die heute wertvollen Originalteile verplempert, kein Sohn hat das Ding in den 80ern gegen eine Stahlgoldebel eingetauscht- und dann hat dieUhr all dieJahre sogar noch ohne nennenswerte Kratzer und Dellen überstanden. Jeder einzelne Faktor für sich vielleicht kein großes Ding, aber alles zusammengenommen eben mittlerweile doch so selten wie der 6er im Lotto - und fast genau so teuer. Und wenn da jetzt einer kommt und mogelt, verschwindet die Magie. That's the point, alles andere ist Rhetorik.
Und jetzt komm wieder in die Semmeln
sehr stimmiges statement,kann aber auch die Meinung des thresdstarters nachempfinden.
Es ist ein tolles Gefühl eine komplette in allen Teilen originale vintage zu sehen oder noch besser zu besitzen,aber auch eine fachmännisch revisionierte Uhr die nicht 100% aus Originalteilen besteht ,kann sehr wohl Ihren Reiz haben.
Gruß
Frank
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29.12.2007, 22:33 #25
Schwieriges Thema. Hier hat jeder seine eigene Meinung. Recht gebe ich Dir, dass viele Uhren, ohne sie jemals in Natura gesehen zu haben, schlecht gemacht werden. Dies allerdings zu Freude von Menschen, die eine eigene Meinung haben.
Der Vergleich mit Oldtimern hinkt ein wenig, denn ich habe bei meinen Oldtimern fast immer die Original-Teile gefunden. War dies mal ausnahmsweise nicht der Fall, so wurde ein Teil eingesetzt, welches den Wert eher steigert. Das gibt es bei Uhren nicht. Mir jedenfalls nicht bekannt.
Es gibt verschiedene Typen der "Uhrenträger/Sammler": von extrem bis entspannt. Erstere sind diejenigen, die das Hobby mit Hochachtung und Stolz verwirklichen und dementsprechend einen Fundus an Wissen ergattern, der anderen hilft, keinen Mist zu kaufen. So gesehen, sollte man gerne einen Tick "päpstlicher" sein. Original ist immer besser!
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29.12.2007, 23:21 #26
für mich gilt: nur original! alles andere interessiert mich nicht die bohne. nachgepinselte blätter, falsche bänder oder SL dials ins vintageuhren - für MICH ein NO GO!
Ciao, Kiki
Over-Magic kills Planning!
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29.12.2007, 23:27 #27
Ich denke bei diesem Thema wird es keine Gewinner geben. Es gibt kein richtig oder falsch. Menschen haben verschiedene Gruende/Verwendung fuer ein und denselben Gegenstand. Das ist bei Uhren, Autos, Moebel, Blechspielzeug,......(geht endlos weiter) gleich. Meine Eltern wuerden immer einen allten Gegenstand gegen einen neuen gleichen Tauschen, sie haben ueberhaupt kein Verstaendniss fuer alten 'Kram'. Wenn ich z.B. eine Rolex Submariner als meine gebrauchs Uhr betrachte und sie nach einer Revi wie neu aussieht und laeuft, dann ist das doch das beste was mir passieren kann. Was habe ich davon ob 'Submariner' in rot oder weiss auf dem ZB steht. Jetzt leuchtet sie wieder und nur das zaehlt. Wenn ich nun aber an 'alten' Dingen Interesse habe dann moechte ich einen Gegenstand so wie er mal die Fabrik verlassen hat. Jede Veraenderung ist dann unerwuenscht. Hier geht es nicht mehr um den Gebrauch des Gegenstandes.
Frank
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29.12.2007, 23:30 #28So ist es. Deshalb tut sich "der" Europäer vielleicht auch schwer damit, Dienstleistungsberufe so zu honorieren, wie es dem Wert (?) entspricht.Original von Mr.Smith
Letztlich schwanken wir hier zwischen der westlichen- und östlichen (asiatischen) Sicht auf die Dinge.
Im Westen zählt die Materie. Das bedeutet, ein Kotflügel oder Gehäuse sollte möglichst in den heiligen Hallen von Mercedes oder Rolex gebaut worden sein, und wenn's geht auch im passenden Jahr.
In Asien zählt eher die Idee. Bedeutet, etwas ist dann original, wenn es dem ursprünglichen Plan entspricht. Wann es gemacht wurde, ist eher nebensächlich.
Ich bin Europäer. Ich möchte den "Lauf der Geschichte" in den Dingen spüren, oder wenigstens erahnen. Wahrscheinlich geht es den Meisten hier ähnlich. Daher das emotionale Problem mit Neuteilen an Vintage-Uhren.
Abendgruß. Dirk
Dem Hang zum Materialismus kann ich mich allerdings nicht ganz entziehen - deshalb bin ich ja hier.
Aber es wird weniger...
Demnächst ist downsizing angesagt, glaube ich. 2008 - zum hundertjährigen von Rolex vielleicht - wär doch ein Vorsatz...
Nur eine Idee :twisted: (s.o.)Für mehr Zeit würde ich alle meine Uhren hergeben.
Beste Grüße: Alfred

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29.12.2007, 23:48 #29
Kurz und knapp, Dinge im Museum of Modern Art sollen neu sein, alles andere sind Gebrauchsgegenstände und müssen als solches auch über die entsprechende Patina verfügen.
In meiner Lehrzeit durfte ich auch Oldtimerliebhaber kennenlernen, da dreht sich mir heute noch alles.
Aber zum Glück hat ein jeder eine andere Sichtweise der Dinge.Alles Gute
Torsten
"Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen, als mit dem materiellen."
Harold Pinter, britischer Schriftsteller
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29.12.2007, 23:56 #30
kurz was zum semmeln
Alfred du wirst doch nicht etwa in meiner Nähe wohnen oder.??
dann wandere ich aber aus..
sofort
ne weil von Kienle bin ich nicht weit weg
Mannihttp://i55.tinypic.com/29cm2hc.jpg
http://i53.tinypic.com/adokk4.jpg
wovon haben Männer eigentlich vor 1963 geträumt?
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29.12.2007, 23:56 #31
Um wieder ins Topic zu kommen: Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert, wenn Rolex sich angesichts Plagiierung seiner Produkte so rigoros verhält und nicht nur nebenbei seine Produkte auch technisch immer auf dem möglichst neuesten Stand hält.
Etwas mehr Flexibilität und Aufgeschlossenheit den Kundenwünschen gegenüber wäre schon nett. Aber brauchen wir das "Zuckerbrot & Peitsche" für Geld nicht auch alle ein bisschen :twisted:?!
Wer als Vintage-Fetischist vom Erst-und-Premiumhersteller umworben und gemogen werden will, gehe zu Patek Philippe oder -!- IWC. Aber auch diese beiden legen großen Wert auf die kompromisslose Funktionsfähigkeit ihrer Produkte. Allerdings werden dann bei PPC auch mal Teile neu gebaut, wenn's denn sein muss. Der Kunde kann es ja im allgemeinen bezahlen...Für mehr Zeit würde ich alle meine Uhren hergeben.
Beste Grüße: Alfred

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30.12.2007, 00:14 #32Datejust
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Dann soll Rolex aber bitte in der firmeneigenen Sammlung (die haben doch sowas wohl, oder?!?) auch gleich mal alle Tritium-ZB gegen Superluminova tauschen. Bin gespannt ob die das toll finden. :twisted:
Dirk
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30.12.2007, 01:18 #33Submariner
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karl
gut gesagt, und mir damit aus der seele gesprochen!
wenn ich z.b. ne red sub habe, bei der die scrift zerbröselt /verblasst oder sonstwie beschädigt ist, wäre es für MICh ein schlimmerer faux-pas dieser an sich KOMPLETTEN uhr ein "fremdes" zifferblatt zu verpassen (auch wenn es "original" wäre), als das bestehnde vernünftig aufarbeiten zu lassen.
udn da die firma rolex so etwas nicht macht, würde ich mir einen fachkundigen spezialisten suchen.
und da man diese restauration unter der lupe sicherlich erkennen wird, finde ich es vermessen, so ein RESTAURIERTES blatt als "fake" zu bezeichnen.
in der oldtimer branche (ich mein nu die AUTOS :-)) macht man aus diesem grund ja auch fotodokumentationen um das how-to zu dokumentieren.
oder warum sind z.b. alte porsche mit den original motor-fahrgestell kombis deutlich mehr wert, als mit neuem motor.
eine motorüberholung beinhaltet ja auch das planen des zylinderkopfs, neue kolben, etc. ... udn ob DIE alle aus zuffenhausen kommen, oder aus den werkstätten kleiner spezialfirmen...wer kann das im nachhinein kontrollieren?
was ich natürlich verwerflich finde, ist das überpinseln von "normalen" zifferblättern um aus einem "weissen" ein "rotes" zu machen... aber ich denke das es in dem ursprungsthread auch gar nicht um diese art der "aufhübschung" ging, sondern vielmehr um die FACHGERECHTE restauration, bzw. den ersatz mit gleichwertigen ersatzteilen, sofern originale nicht mehr lieferbar wären
...
ThomasWarum ist eine Rolex vielen Frauen vorzuziehen?
- Beide sind nicht billig, aber die Rolex widerspricht nicht!
- Macht man mal einen Fehler, kostet das bei beiden Geld... doch die Rolex trägt es einem nicht nach :-)
[/Chauvie OFF]
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30.12.2007, 08:21 #34GMT-Master
- Registriert seit
- 22.07.2006
- Beiträge
- 639
Hallo,
also meiner Meinung nach sind die Preise der "Vintage" Rolex sehr stark
aufgebläht.Es werden dann z.b. für 30 Jahre alte Stahluhren Preise gezahlt mit denen man heutzutage
wenigstens 2 neue erstehen könnte. Diese dann neuen Produkte weisen allerdings fertigungstechnisch auch eine höhere
Präzision auf da der Grad der Automatisierung und Qualitätssicherung im Laufe der Jahre zugenommen hat und verfeinert worden ist. Deshalb werde ich mir keine Vintage kaufen .Wenn ich alte Uhren sehen möchte schaue ich in ein Buch oder gehe ins Museum.
M.F.G
MickeyDont eat the yellow snow. (F.Zappa)
-
30.12.2007, 09:40 #35
ihr könnt euch hier schönschreiben was ihr wollt.
Fakt ist:
Eine komplette originale Uhr wird immer begehrter und teurer sein als eine zusammengebastelte oder nicht komplette.
.Servus
Georg
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30.12.2007, 09:44 #36Original von Donluigi
Ach, Hesselbach, was redest du denn?!? Ein Auto unterliegt doch ganz anderen Abnutzungen, Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen. Da wird seitens der Nutzer/Sammler ein ganz anderes Empfinden bezüglich Austausch und Wartung an den Tag gelegt.
Ein anderer Vergleich zieht eher: Versuch mal, ein originales,aber eben nachträglich neu emailliertes Faberge-Schmuckstück loszuwerden. Keine Sau will das. Und warum? Der Reiz bei solchen Gegenständen ist, daß es irgendjemandem gelungen ist, das Ding trotz aller Widrigkeiten komplett, unbeschädigt und intakt zu halten - über Jahrzehnte.
Bei Rolex ist das nicht anders. Erst: das rare Glück, seinerzeit das richtige, sprich: ungewollte Modell zu kaufen. Dann das Riesenglück (?), daß sich ein Haufen Verückter auf eine Marke und eine Handvoll Modelle eingeschossen hat. Dann: Kein Umzug hat die Papers verschluckt, keine Putzfrau die Box versehentlich entsorgt, kein Revisionär hat die heute wertvollen Originalteile verplempert, kein Sohn hat das Ding in den 80ern gegen eine Stahlgoldebel eingetauscht- und dann hat dieUhr all dieJahre sogar noch ohne nennenswerte Kratzer und Dellen überstanden. Jeder einzelne Faktor für sich vielleicht kein großes Ding, aber alles zusammengenommen eben mittlerweile doch so selten wie der 6er im Lotto - und fast genau so teuer. Und wenn da jetzt einer kommt und mogelt, verschwindet die Magie. That's the point, alles andere ist Rhetorik.
Und "Schönreden" trifft es imho auch zu 100%.
Wer sagt denn, dass man keine nachgedruckten oder modifizierten Blätter kaufen darf - dürft ihr. Es hindert Euch doch keiner. Nur lasst den Sammlern ihren Spass und schreit dann nicht, dass ihr auch Eure Uhren zu den Preisen wieder loswerden wollt.
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30.12.2007, 09:46 #37Und so wird es auch bleiben.Original von GeorgB
ihr könnt euch hier schönschreiben was ihr wollt.
Fakt ist:
Eine komplette originale Uhr wird immer begehrter und teurer sein als eine zusammengebastelte oder nicht komplette.
.
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30.12.2007, 09:50 #38ehemaliges mitgliedGast
Tja, die Beispiele die hier gebracht wurden haben schon das Meiste gesagt...
Aber, werter Herr Direktor - wenn Du den angesprochenen Mercedes Gertiebetunnel nimmst und darum ein Auto baust und keinen Mercedes KFZ-Brief hast, wird Dir niemand für dieses Auto bescheinigen, dass es ein Mercedes ist...
Das andere Extrem ist bei den Rolex das Blatt, klar kann man hier das originale Blatt nehmen und aufarbeiten lassen. Wenn man wirklich kein akzeptabeles Tauschblatt bekommt und das Originalblatt mit Dokumentation aufarbeitet ist dies für manche akzeptabel, für andere nicht.
Ein 300 SL mit sehr gutem Originalllack ist auch einen anderen Preis wert als einer mit einer Orangenhaut-Neulackierung - diese entspricht so manchem zu besichtigenden Blatt, dass repainted ist.
Mit guter Handwerksarbeit sieht es anders aus, aber es ist halt nicht mehr der Originalllack, das Originalblatt, das Originaljungfernhäutchen...
Bye
Marko
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30.12.2007, 10:08 #39Day-Date
- Registriert seit
- 17.02.2004
- Beiträge
- 4.496
Hallo,
man muss bei Rolexvintage grundsätzlich 2 Produktgruppen unterscheiden:
1. Vintage-Schmuckuhren (AK,DJ ,DD und Co.). Die ZB´s dieser Uhrenhaben nur sehr wenig Leuchtmasse und sind ausgesprochen hochwertig in ihrer Verarbeitungsqualität, hier gibt es 50 Jahre alte Blätter, denen der Zahn der zeit kaum etwas anhaben konnte.
2. Vintage- Sportuhren (Sub, GMT und Co.) Durch das grossflächige Aufbringen Von Tritium werden die Blätter stark vom Zahn der Zeit angenagt, was u.a. dazu führt, dass die Leuchtmasse stark braun wird und unweigerlich eines Tages herausbröckelt, mit entsperechenden Folgen für das Werk , ist wie Sand im Getriebe.
Optisch sieht imho ein Blatt mit kackbrauner Leuchtmasse und verkratztem ZB einfach megascheisse aus. Es hängt hier vom GRad des VErschleisses aus, ob man es tauschen oder restaurieren sollte oder nicht. Eine leichte cremefarbene bis glbe Verf#ärbung sieht optisch schon sehr ansprechend aus und verleiht der Uhren einen sehr leckeren "Used-Look".
Ist dunkelbraun angesagt, sieht es einfach runtergewirtschaftet aus und wenn man schon beim Niesaanfall damit rechnen muss, dass das T bröselt, dann ist imho Schluss mit lustig.
Allenfalls extrem rare Uhren sollte man nicht berühren und da Rolex schon immer viel Uhren unter das Volk geblasen hat, gibt es nur eine sehr überschaubare Anzahl an extrem raren Uhren. Wenn eine vintage getragen wird und sei es auch nur gelegentlich, so muss sie auch alltagstauglich sein.
Ich habe Gott sei DAnk diese Probleme nicht, da ich meinen Focus im Rolexvintagebereich eh bei den Schmuckmodellen habe. So sieht das bei einer 51 Jahre alten DJ aus, fast kein Verschleiss am ZB ! Bei einer 50 JAhre alten Sub, die auch getragen wurde, sieht es bestimmt deutlich vergammelter aus !

Gruss an alle Rolexianer und Uhrenfreunde
Walti
M.Ennulat,1918-2007. In weiter Ferne so nah !Ich liebe alte Armbanduhren, sie sind zeugen einer längst verflossenen Zeit.
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30.12.2007, 10:59 #40
ich würde hier unterscheiden:
1. uhren die mit nicht original rolex teilen (insbesondere ziffernblatt, etc) restauriert wurden
=> sind meiner meinung nach nicht original bis sogar (teil)fakes und würden mich nicht interessieren
2. uhren die von rolex bzw einem konzi geserviced wurden und bei denen beschädigte teile durch - später produzierte - rolex original teile ersetzt wurden
=> absolut original und in ordnung! ob die uhr im einzelfall interessant ist oder nicht, hängt von uhr und preis ab...
mir persönlich wäre es lieber, nicht gewartet/überholt, auch wenn sie "makel" hat, damit ich die uhr - von meinem konzi - so überholen lassen kann, wie ich es will
bei zb patek oder AP werden teile nachgebaut, wenn die teile nicht mehr lieferbar sind - das regt sich auch niemand auf, sondern das findet jeder in ordnung... bzw toll!Grüße -- Jürgen
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