Ja, diese Lizenz-Philosophie durch die Hintertuer empfinde ich auch als Unverschaemtheit.
Eigentlich kaufst Du keine Uhr, sondern nur die Lizenz sie zu tragen.
Das Eigentum und die damit verbundenen Rechte verbleiben beim Hersteller

Zur Lupe:
Ich wuerde es nicht selbst probieren. Es bleibt immer ein Risiko. Selbst meinem sehr erfahrenen Uhrmacher ist das ganze Glas beim Erhitzen gesprungen. War nicht weiter schlimm, da wir das ganze bei einem alten ohnehin Tauschbeduerftigen Glas gemacht haben.
Beim Tudor-Chrono hat es dagegen problemlos geklappt. Und sah dort auch spitze aus.

Mein Vorschlag: express yourself, aber such Dir einen Fachmann, der sich auch als Dienstleister begrifft und nicht als Dienstverweigerer.

Zur Rechtfertigung der - auch von mir - vielgescholtenen Konzis muss man anerkennen, dass auf deren Seite natuerlich Unsicherheit und Vorsicht ( Angst ?) grassieren, da bei misfaellig empfundenem Verhalten der existentielle Notstand durch Entzug der Rolex-Konzession droht. Und in dem Konflikt zwischen den Wuenschen eines einzelnen Kunden und den "Wuenschen" des uebermaechtigen Zulieferers entscheidet man sich halt verstaendlicherweise fuer das kleinere Uebel.