Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage lässt keine Rückschlüsse auf die Grösse zu. In Japan wird es zwischen 300 und 500 richtige Sammler geben, wenn überhaupt, aber noch viel weniger komplette und perfekte 1016 und nur deshalb steigen die Preise. Der Markt bleibt verhältnismässig klein.Original von Reckel
Klar doch, deshalb sind ja auch die höchsten Preise für z.B. alte Ex1 1016 in Japan zu erzielenOriginal von artbroker
In den Ländern wie USA Japan China usw müßen die Uhren brandneu am besten noch in Folie völlig eingepacht sein. Da schert sich niemand um eine schöne alte Uhr.
Da gibt es einen florierenden Vintage-Markt, allerdings nur für perfekte Uhren...
Bye
Marko
Ergebnis 41 bis 53 von 53
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24.12.2007, 11:58 #41ehemaliges mitgliedGastKlar doch, deshalb sind ja auch die höchsten Preise für z.B. alte Ex1 1016 in Japan zu erzielenOriginal von artbroker
In den Ländern wie USA Japan China usw müßen die Uhren brandneu am besten noch in Folie völlig eingepacht sein. Da schert sich niemand um eine schöne alte Uhr.
Da gibt es einen florierenden Vintage-Markt, allerdings nur für perfekte Uhren...
Bye
Marko
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24.12.2007, 12:23 #42Freccione
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24.12.2007, 13:07 #43ehemaliges mitgliedGast1. Die "Kernkompetenz" von Omega ist -nimbustechnisch gesehen- die MoonwatchOriginal von market-research
Hadoque
ad1: es gibt aber weltweit Mios von JB-Fans, die man z.B. mit einer 5508-Re-edition ansprechen kann. Ausserdem haben die paar Sammler schaetzungsweise grob geschaetzt 10-20mal so viele Uhren pro Nase wie der "Standarduser".
==> Die grosse Mehrheit der Bond Fans (siehe Anzahl Beiträge) wird sich aber keine 5508 Re-Edition leisten können. Omega hat sich schon verschätzt was das Potenzial angeht und deren JB-Uhr war/ist preislich wesentlich tiefer positioniert.
ad2: Na und ? "Der Sammler" darf imho gerne eine wiederaufgelegte Plexy-Sonderedition geflissenlich ignorieren (wird er aber garantiert nicht - wetten ?)
==> Lass es 5'000 Sammler sein, die zuschlagen, immer noch ein zu geringer Umsatz.
ad3: so what ?
==> Die scheiden dann für eine Plexi-Uhr halt auch aus der potenziellen Käuferschaft aus, ergo noch weniger Potenzial.
ad4: die Erfolgchance ist, wenn man das Projekt richtig anfangen wuerde, m.E. sogar sehr gross. Was war denn die LV anderes als eine Sonderedition?
==> Aber eine mit Saphirglas, SEL, etc.

Und umgekehrt wird jeder bei Bond primaer: Connery und Rolex assoziieren.
Nur konsequent, dass der Versuch von Omega gescheitert ist sich das Thema 007 zu eigen zu machen.
2. So weit liegen wir ja nicht auseinander. Nehmen wir mal die 9999 Stk. a 7000,- das macht 70 Mio. Umsatz (Waehrung lassen wir mal offen
).
Ist das wirklich eine Groessenordnung, die man bei der RSA geringschaetzt ?
...wer den Pfennig nicht ehrt....
3. Nochmal Omega: dort heisst das Plexy (bei der Moonwatch) wohl Hesalit oder so.
Und ist dem Modell-Erfolg eher dienlich.
4. Das Prinzip ist ja die Dinge etwas anders zu machen um neue Kunden zu gewinnen.
Wenn schon ein neuer Lunetten-Inlay-Farbton gereicht hat, sehe ich das eher als Ermutigung an.
Frohe Weihnacht allerseits, auch allen Entscheidern
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24.12.2007, 13:40 #44Das sehe ich ähnlich. Weder in Tokio noch in Kobe oder Kyoto habe ich einen Laden gesehn der Vinatge Uhren verkauft und ich wollte echt sehn was es dort gibt.Original von market-research
Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage lässt keine Rückschlüsse auf die Grösse zu. In Japan wird es zwischen 300 und 500 richtige Sammler geben, wenn überhaupt, aber noch viel weniger komplette und perfekte 1016 und nur deshalb steigen die Preise. Der Markt bleibt verhältnismässig klein.Original von Reckel
Klar doch, deshalb sind ja auch die höchsten Preise für z.B. alte Ex1 1016 in Japan zu erzielenOriginal von artbroker
In den Ländern wie USA Japan China usw müßen die Uhren brandneu am besten noch in Folie völlig eingepacht sein. Da schert sich niemand um eine schöne alte Uhr.
Da gibt es einen florierenden Vintage-Markt, allerdings nur für perfekte Uhren...
Bye
Marko
Die Bücher aus Japan mit den Vinatge Uhren die auch hier und in der Bucht angeboten werden sind nicht representativ.
Ich denke der größte Markt für diese Uhren ist Italien Frankreich Deutschland. Auch im Verhältnis Einwohner zu Sammler .
Auch hier im Forum gibt es ja etliche Interessierte die sich eine 1680 oder 1675 - 1665 usw kaufen würden ohne gleich eine Vielzahl von Uhren kaufen zu wollen und so zu Sammlern zu werden. Das sehe ich in den von mir genannten Ländern C J USA eher weniger. Eventuell liegt es auch daran das die professionellen Händler derzeit alles horten was es auf dem Markt gibt, um dann später spekulativ weiter zu verkaufen.
Aber wer weiß was die Preise letztlich treibt...
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25.12.2007, 15:01 #45Freccione
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- 5.796
Original von Hadoque
1. Die "Kernkompetenz" von Omega ist -nimbustechnisch gesehen- die Moonwatch
Und umgekehrt wird jeder bei Bond primaer: Connery und Rolex assoziieren.
Nur konsequent, dass der Versuch von Omega gescheitert ist sich das Thema 007 zu eigen zu machen. ==> Eine Bond Hommage Watch von Rolex könnte wirklich einschlagen, aber wir schweifen ab, es ging um Vintage grundsätzlich.
2. So weit liegen wir ja nicht auseinander. Nehmen wir mal die 9999 Stk. a 7000,- das macht 70 Mio. Umsatz (Waehrung lassen wir mal offen
).
Ist das wirklich eine Groessenordnung, die man bei der RSA geringschaetzt ? ==> Ich denke ja, denn der Ertrag mit den Stahlmodellen ist grundsätzlich schon wesentlich weniger interessant als mit den edelmetallenen.
...wer den Pfennig nicht ehrt....
3. Nochmal Omega: dort heisst das Plexy (bei der Moonwatch) wohl Hesalit oder so.
Und ist dem Modell-Erfolg eher dienlich. ==> Wird kaum noch gekauft, seitdem es ein Saphirglas mit der starken Wölbung gibt. Wenn, dann würde ich mir auch die mit dem Hesalitglas kaufen.
4. Das Prinzip ist ja die Dinge etwas anders zu machen um neue Kunden zu gewinnen.
Wenn schon ein neuer Lunetten-Inlay-Farbton gereicht hat, sehe ich das eher als Ermutigung an. ==> Da hast Du Recht.
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23.02.2008, 05:36 #46falkenlustGast...ich hatte einen Traum.
Der Reeditions-Traum geiler Kronen.
Der Wunsch nach einer dieser traumhaft schönen NOS-Uhren wie sie früher einmal gebaut wurden. Zu einem akzeptablen Kurs, mit Garantie und absoluter Alltagstauglichkeit. Ja ja, ich weiß, auch Vintage-Uhren mögen für viele uneingeschränkt alltagstauglich sein....Hatte von euch auch schon mal jemand diesen Traum?
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23.02.2008, 06:14 #47ehemaliges mitgliedGast
Rolex Vintage Weltweit
Ich wuerde nicht sagen, "AUCH" im Verhältnis Einwohner zu Sammler, sondern hoechstscheinlich im Vergleich Einwohner zu Sammler in Europa. Aber was die totalen Absatzzahlen angeht, da mache ich jede Wette, dass in den USA ein mehrfaches an Vintage Uhren ueber den Tisch geht von dem was in Italien, Frankreich und Deutschland verkauft wird. Das wird auch dadurch beguenstigt, dass die Amis viele Vintage Uhren kaufen ohne Papiere, und sowohl in Japan als auch in Deutschland sind Papiere und Box und so weiter wesentlich wichtiger. Hatte ein Telefongespraech vor paar Tagen mit einem Vintage Haendler in USA, er hat gerade 15 Rolex Subs alleine ohne Papiere zu verkaufen, mehrere Rote Seadweller, und was man sich so alles wuenscht. Die Haendler horten die Uhren gerade glaube ich um damit zu spekulieren. Preise fuer die Rote Sub ab 10000 Dollar! Schau mal auf Timezone, wieviele vintage Rolex Uhren am Tag da so verkauft werden, da geht an einem Tag mehr weg als hier auf R-L-X in einem Monat. Und das ist wahrscheinlich eine Untertreibung. Dazu gibt es alleine in den USA hunderte von Web Haendlern, die Vintage Rolex verkaufen. In New York auf der 47. Strasse steht ein Vintage Haendler neben dem anderen. Ich moechte nicht wissen, wieviel da ueber den Tisch geht. Naja, das ist nur meine subjektive Meinung, bin kein Experte.
Was ich nicht so gut beurteilen kann, ist inwieweit die Japaner und Asiaten Vintage Rolexes kaufen, da sie ja auf Neu und perfekt stehen. Aber auch dort wird es einen grossen Markt geben, die Volkswirtschaft in Japan hat ungefaehr ein dreifaches Bruttosozialprodukt von Deutschland, und immer noch mehr als Deutschland, Frankreich und Italien zusammen. Und das bloss mit 120 Millionen Menschen, und in Asien gilt Rolex eigentlich wie Bargeld. Es ist Ausdruck des Wohlstands. In Deutschland ist das doch ganz anders, oder? Finde ich zumindest. Wenn ich zu meinem Lieblingsitaliener gehe in Koeln, dann tragen die Kellner alle Rolex...
Gibt es Daten von Antiquorum, woher die meisten Bieter kommen, da koennte man Rueckschluesse ziehen, welche Laender die meisten Sammler haben. Ich koennte mir gut vorstellen, dass die ganz ernsthaften Sammler weder in Europa noch in den USA sitzen, sondern vielleicht in Dubai und Singapur und Hongkong. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Hongkong ein unglaubliches Volumen an Rolex hat, aber ich weiss keine Zahlen mehr.
Originally posted by artbroker
Das sehe ich ähnlich. Weder in Tokio noch in Kobe oder Kyoto habe ich einen Laden gesehn der Vinatge Uhren verkauft und ich wollte echt sehn was es dort gibt.Original von market-research
Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage lässt keine Rückschlüsse auf die Grösse zu. In Japan wird es zwischen 300 und 500 richtige Sammler geben, wenn überhaupt, aber noch viel weniger komplette und perfekte 1016 und nur deshalb steigen die Preise. Der Markt bleibt verhältnismässig klein.Original von Reckel
Klar doch, deshalb sind ja auch die höchsten Preise für z.B. alte Ex1 1016 in Japan zu erzielenOriginal von artbroker
In den Ländern wie USA Japan China usw müßen die Uhren brandneu am besten noch in Folie völlig eingepacht sein. Da schert sich niemand um eine schöne alte Uhr.
Da gibt es einen florierenden Vintage-Markt, allerdings nur für perfekte Uhren...
Bye
Marko
Die Bücher aus Japan mit den Vinatge Uhren die auch hier und in der Bucht angeboten werden sind nicht representativ.
Ich denke der größte Markt für diese Uhren ist Italien Frankreich Deutschland. Auch im Verhältnis Einwohner zu Sammler .
Auch hier im Forum gibt es ja etliche Interessierte die sich eine 1680 oder 1675 - 1665 usw kaufen würden ohne gleich eine Vielzahl von Uhren kaufen zu wollen und so zu Sammlern zu werden. Das sehe ich in den von mir genannten Ländern C J USA eher weniger. Eventuell liegt es auch daran das die professionellen Händler derzeit alles horten was es auf dem Markt gibt, um dann später spekulativ weiter zu verkaufen.
Aber wer weiß was die Preise letztlich treibt...
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23.02.2008, 07:09 #48
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23.02.2008, 08:51 #49
Selbst wenn derartige Re-Editionen kommen würden (ich glaube nicht daran), hätten sie niemals das Flair der Vintage-Exemplare - man kann es doch bei einigen anderen Firmen sehen.
Übrigens, das BSP von Japan ist ca. doppelt so hoch wie das von D, bei ca. 1,5facher EW-Zahl -- wir sollten uns nicht unnötig klein machen
Gruß, Jochen
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23.02.2008, 18:27 #50Submariner
- Registriert seit
- 11.10.2006
- Beiträge
- 372
Ich könnte mir vorstellen, dass der Vintagemarkt dann noch mehr boomt. Wenn Rolex diese Uhren unter Berücksichtigung, dass sie alten historischen Modellen nachempfunden sind, dann würde es bestimmt noch Leute geben, die eher ne Vintage kaufen möchten, weil es was besonderes wäre. Und dann würde nämlich zu den ständigen Sammlern noch die Neo-Sammler kommen. - Größere Nachfrage, höhere Preise.
Rolex, qualities name!
Master Ro
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23.02.2008, 20:43 #51
Ach, die Vintage Händler können doch froh sein, das nicht so ein Spinner wie ich es bin, bei Rolex Entscheidungen fällen darf.
Ich würde nebenher jede Menge Handaufzugsdaytona
zu den Konzessionären liefern.
Gerne auch wählbar mit einem Konfigurator.
Alle Blattvariationen in der Uhr möglich, ob weiß, schwarz oder eine
PN Kombination.
Lieferzeit 6 Wochen,
mich würde wirklich interesseiren as dann passiert.
Liegt die Uhr wie Blei und wird nicht gekauft,
wäre das Experiment Lalltüte geglückt.
Mensch wir sind hier im Internet, wo der übergewichtige Assi Häbbert
zur 23 jährigen Ginger mutiert, die natürlich mit 75C Wuppermännern ausgestattet ist.
Ich kann mir nicht vorstellen das so ein Modell Erfolg am Markt hat.Sie wurden soeben beleidigt von Ihne Ihrm Direggdär Hesselbach
Fangt mir nicht an mit dem Universitätsblabla Du Six Sigma Spinner. Ich habe keinen Duden dabei und will es auch nicht hören
Übrigens, nur die inneren Werte zählen. Thomas, 52, Organhändler
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23.02.2008, 20:59 #52ehemaliges mitgliedGastOriginal von tela
Hallo,
zum Vergleich aus dem Oldtimermarkt fällt mir der NSU TT ein, welcher vor der Einführung des Audi TT ein nahezu vergessenes Fahrzeug darstellte. Plötzlich sprach wieder die gesamte Autowelt vom alten TT, als der neue TT eingefüht wurde. Die ausgerufenen Preise für alte NSU stiegen sofort an. Es kann sein, daß dies auch auf den Uhrenmarkt zurtifft.
Gruß,
René
davon würde ich auch mal ausgehen...
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23.02.2008, 21:13 #53falkenlustGast...mal schauen wovon ich heute nacht träume.....

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