Original von elbjust
Das passiert im Eloxal-Verfahren, bei dem der Farbstoff quasi in den Lünetteninlaywerkstoff hinein wächst, bzw. in dessen Poren.
Daher ist auch kein Abplatzen zu befürchten. Wenn Du mit einem Teppichcutter rangehst, ist das natürlich etwas anderes.

Zu den Farbunterschieden muss man sagen, dass bei so einem galvanischen Verfahren viele Variablen eine Rolle spielen. Auf unterschiedlichen Werkstoffen kann auch die Beschichtung unterschiedlich erscheinen (Lünetteninlays aus verschiedenen Produktionslosen?). Dann gibt es afaik. drei unterschiedliche Eloxal-Verfahren (Bad, Sprüh, Gestell)... Dann noch die gute Versiegelung...
Natürlich kann es auch gewollt sein - das würde ich als Hersteller behaupten. Damit kann man natürlich ganz klasse verschiedene Serien auseinander halten, wenn man seine Prozesse im Griff hat.

Aber das wäre ja mal ein netter Event: Alle, die an ein Schichtdickenmessgerät (hat jeder Galvanikbetrieb) herankommen, prüfen mal wenigstens die Schichtdicke der Versiegelung. Vielleicht lassen sich daraus die Produktionslose unterscheiden.

Gruß
Kurt
Erklär mir mal wie ich mit meinem Schichtdickenmessgerät an so einem kleinen Stück messen soll?
Aus was sind die Dinger überhaupt? Ist das Alu?