1. Ich fuehle mich trotz (oder gerade wegen) der ansonsten hier herrschenden thematischen Leichtigkeit sehr betroffen von dem geschilderten Problem.

2. Jede Ferndiagnose oder gar Online-Verurteilung verbietet sich in einem solchen Fall von selbst. Die Umstaende Eures Zerwuerfnisses sollten hier keinesfalls diskutiert werden.

3. Einen Vorschlag moechte ich doch vortragen: ob ihr Euch trennt oder zusammen bleibt muss gar nicht sofort entschieden werden. Versucht die Hilfe eines Paar- bzw. Familientherapeuten in Anspruch zu nehmen.
Und wenn es dann "nur" ist um eine Trennung in Anstand zu realisieren und einen fuerchterlichen fuer alle Seiten verletzenden Rosenkrieg zu vermeiden.
Auch um die Belange der Kinder besser verstehen und wahren zu koennen.

Ich weiss in unserem Maenner-Forum klingt das jetzt ev. nach Weicheierei und fuehrt schnell zu den ueblichen Zoten. Das Risiko gehe ich ein.

Partnerverlust - unter welchen Umstaenden auch immer - ist die groesste seelische Belastung, die ein Mensch erfahren kann.
Pschologische Beratung in Anspruch zu nehmen ist keine Schande. Es gibt viele gute Leute auf diesem Gebiet.