Zu smile`s Anmerkungen
Kann man so sehen, Gats, muss man aber nicht. Ein lang(listiger) hierarchischer Legitimierungsversuch von oben nach unten. Schöne Auflistung an durchaus für sich gesehen nachvollziehbaren Aspekten, die aber als Fazit zur Vintagediskussion nicht viel taugen, von Punkt 1 und letztem Punkt abgesehen. Dazwischen eine Gemengelage, die nicht Fisch ist noch Fleisch. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Den Uhren tut es überhaupt keinen Abbruch, wenn sie zusammengestzt sind aus unterschiedlichen Einzelteilen verschiedenster Epochen, Hauptsache es passt und läuft wie`n Dittchen. Dem Sammlerethos bricht es das Herz, vorausgesetzt, man nimmt ihn für bahre Münze - im anderen Fall ist das Hin und Her sowieso alles völlig egal!

Reden wir von Vintages, müssen wir Messlatten anlegen können. Dehnen wir diese nach dem Motto "Not kennt kein Gebot", werden sie unglaubwürdig.
GeorgB`s Gedankengang zu Ende gedacht, bedeutet, wir basteln uns eine Vintage zusammen aus dem Fundus den wir vorfinden, das geht dann schon klar. Da hilft auch die Kavallerie nix mehr, lol, das ist nämlich Tinnef auf seltsam abgehobenen Niveau und nun überhaupt nicht STYLEecht, gewissermassen!.
Entweder, oder!
Eigentlich rechtfertigt Gats` Statement lediglich die eigene Unzulänglichkeit derer mit vermeintlichen Sachkenntnissen (leider, muss ich sagen, wäre schön, es wäre anders, betrifft aber alle mit Know-How mehr o. weniger) im Umgang mit Bewertungskriterien, die es in Anbetracht der Tatsache, es mit einem Gegenstand, bestehend aus einer grossen Anzahl von Einzelteilen, zu tun zu haben, tatsächlich NICHT zulässt, wirklich zuverlässige Massstäbe ansetzen zu können. ES SEI DENN, WIR KÖNNEN DIE PARAMETER BELEGEN! Wer anderes behauptet, ist nicht ernst zu nehmen!

Fazit: Hört bitte, bitte endlich ALLE auf mit diesem Mythos rumzuhantieren, wenn ihr die Begrifflichkeiten dehnen wollt, wie es beliebt. Was uns meistens und grösstenteils angeboten wird, wie auch hier, das sind schöne alte Uhrenmariages aber keine Vintageuhren, selbst wenn der Papst damit hantiert.

Max Mustermann hat den Finger in die Wunde gelegt und LEIDER ist es wohl, bei Licht besehen, genau so, wie Percy es dann sehr klug beschrieben hat.

Dieser elende Markt hat der Enthropie Tor u. Türen geöffnet, schöne Grüsse von ihr und von mir, B.