Teil 2..Die Rückfahrt:
Ich stand also da. Mit Blicken nach rechts und links konnte ich keine Gegner ausmachen. Gut. Zugegeben, etwas Angst hatte ich schon vor dem bevorstehenden Anstieg, aber da heißt es Augen zu und durch.
Ich beschleunige den Torero in Richtung "S". Die Rechte wieder mit Vollgas. Etwa 58 km/h standen auf der Uhr, es ging ja bergab. Über den Dreck des Traktors in der Linken machte ich mir diesmal keine Gedanken. Pokal oder Spital lautete das Motto. Ich mußte soviel Schwung aus der Kurve mitnehmen wie nur Möglich. Am Kurvenausgang zeigte die Tachonadel schon 65ig. Sehr gut !!!
Eine Zeit lang hatte ich echt das Gefühl der Torero hätte eine Chance. Leider wurden mir die nackten Tatsachen des Rollers bald bewußt. In der Mitte des Berges hatte ich 27 km/h. Kurz darauf 26ig. Neeeiiinnn !!! Die Bürgerkäfige die mich schnupften beachtete ich schon gar nicht mehr. Höchstens bei einem Aixam hätte ich reagiert. Wie ? Ich hätte ihn einfach mit dem Bein von der Straße gekickt. Die Tachonadel bewegte sich Richtung 25 km/h. Ich duckte mich, ich zog die Arme ein, ich brüllte nach vorne..nichts. Die 25 km/h Marke war nicht mehr schön zu reden. Jetzt war meine Mision klar. Auf keinen Fall unter die 25 km/h Grenze. Das durfte nicht passieren. Mit den Beinen versuchte ich mitzuhelfen. Käfigfahrer und Hackler schauten mich mit großen Augen an. Ja, motiviert mich, ich schaffe es. Nicht der Olympische Gedanke zählte, nein, der Sieg. Ich gab alles. Gerade so schaffte ich das Wunder von Mattersburg. Ich bezwang den Berg mit 25 km/h. Ich fühlte mich wie ein Weltmeister, ich war der grösste.
Ich beschleunigte wieder und fuhr Richtung 70iger Beschränkung. Ein Käfig vor mir, einer im Spiegel. Ja so ein Sieg beflügelt. Jetzt wollte ich mehr. Ich schaffte es den Käfig hinter mir auf Distanz zu halten und merkte das ich bergab auf den anderen aufholte. Mit 75 km/h auf dem Tacho holte ich auf. Einen kurzen Moment lange dachte ich an´s überholen. Einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl der Unbesiegbarkeit. Dann sah ich auf den Tacho, sah das Rieju Emblem und war wieder in der Ralität. So genoß ich noch das Gefühl des Sieges vom Berg und fuhr unauffällig wieder in die Firma.
Fazit: Der Torero ist ein Roller der Zukunft. Vorbei das Gebrüll der 2 T Motoren und das aus für den blauen Dunst.
Mal rauf, mal runter, mal schlafen, mal munter..das Motto des Rieju Torero.
Ergebnis 1 bis 17 von 17
Thema: Testfahrt Rieju 50 Torero
Baum-Darstellung
-
30.07.2007, 18:33 #13Submariner
- Registriert seit
- 23.12.2004
- Ort
- Mattersburg
- Beiträge
- 442
Themenstarter
Ähnliche Themen
-
Bike-Testfahrt
Von ehemaliges mitglied im Forum Off TopicAntworten: 1Letzter Beitrag: 21.09.2007, 17:14





Zitieren
Lesezeichen