Stellen wir uns mal ganz dumm an...
Eigentlich ist es ganz einfach, vieleicht kannst du dir mal ein günstiges ETA Werk dir nehmen und einfach zerlegen, weil es überall der techn. gleiche Grundgedanke ist. Nur der Aufbbau ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.
Du brauchst einen E-Block, wo die gesammte Elektronik drauf ist, wie der Quarz als Schwingungsgeber, und eben diverse bauteile, die diese Schwingungen in Impulse (Takt) umwandeln oder gleichrichten, die Reglageeinheit ist der Trimmer, der bei modernen Werken eigentlich nicht nötig ist, da die Elektronik als einen Baugruppe alles regelt und bei Störungen komplett ausgetauscht wird. Die wenigsten Werkstätten haben in ihren Werkstätten einen Quarztimer um Quarwerke zu regulieren...
Die 2. Baugruppe ist die Spüle mit den Statoren und den zwischen den Statoren liegenden Rotor. Spüle, Magnetismus leisten über die Statoren ihren Beitrag dazu bei, den Takt auf den Rotor in eine Richtung (im Uhrzeigersinn dann auf dem Zifferblatt abzulesen) in eine Drehwegegung über den magnetischen Rotor auf die 3. Baugruppe, das Räderwerk zu übertragen. Der Rest ist mechanisch.
Hier sei mal angemerkt: wenn wir die Statoren entgegengesetzt ausrichten, verändern wir die Dehbewegung auch entgegengesetzt und die Uhr würde gegen den Uhrzeigersinn laufen...
Das was du als Hämmerchen bezeichnest, ist eine Stimmgabel, da dieses Werk ähnlich der ollen BULOVA Quarzwerke, ein Stimmgabel Quarzwerk ist, ist aber mal vorsichtig geschrieben, das "gleiche" Prinzip, nur antik...und techn. halt anders aufgebaut...
Gruß Andreas
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Baum-Darstellung
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08.09.2004, 11:06 #2AndreasGast
RE: Wie funktioniert das Oysterquartz-Uhrwerk 5035 (mit Pics)
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