na, wollen wir doch mal lieber nicht einer Hybris der Marke Rolex das Wort reden, nur weil deren (bisherige) Marketingstrategie scheinbar eine andere ist. Notorisch konservative Modellpolitik mit behutsamen Innovationen, antiquiert anmutende Optik mit sehr hohem Wiedererkennungswert, aber auch mit z.T. bizarren Varianten (Leo Daytona), ein abgeschottetes Imperium, niedrige Produktionsraten verbunden mit gesteigerter Nachfrage, das alles ist perfekte Marketingstategie, der man bereitwilliger folgt im Vergleich zu anderen Herstellern. Man wähnt sich auf der sicheren Seite oder "mit einer Rolex können Sie nichts falsch machen". Das behagt der kritischen Klientel mehr, ist letztlich aber nur eine andere Strategie, die Dinge unters Volk zu bringen. Zugegeben, ich habs auch gerne, wenn meine Uhr sehr ähnlich auch 10 Jahre später noch zu kaufen ist und greife deshalb auch gern zum Krönchen.

Qualität der Produkte kann kaum das Kriterium sein, 48 mm Breitlinge mit kleinen Etawerken in riesigen Werkhalteringen laufen genauso gut und ohne Mucken.