Original von The German Stallion
Der Steuerberater kennt in der Regel die Vermögens -und Einkommensverhältnisse seiner Mandanten sehr genau und kann abschätzen, ob ein Kauf im Rahmen liegt oder sich der Mandant übernimmt.
Das dürfte auf die wenigsten Steuerberater zutreffen. - Lohnt sich einfach nicht, für den Durchschnittsmandanten diesen Aufwand zu betreiben.

Ich glaube wenn einige wüssten wie ihre Steuererklärung nach Schema "F" vom Kanzlei-Azubi abgewickelt wird, dann würden sie sich das Geld für die "Steuerberatung" sparen.

Sicher gibt es auch engagierte und fachliche kompetente Steuerberater - aber die hab ich bislang noch nicht kennengelernt

P.S. Außerdem existieren neben dem Steueraspekt sicher weitere grundlegende "Nebenkriegsschauplätze", die bei einer Eigenheimfinanzierung bedacht sein wollen - beispielsweise die Frage nach Risikoabsicherungen (Berufsunfähigkeitsschutz etc.).

Grundsätzlich halte ich den Tipp aber für richtig, nicht (nur) auf Berater zu hören, sondern sich selbst in die Materie einzuarbeiten. Ist schließlich eine tiefgreifende Lebensentscheidung, so ähnlich wie beim Kauf einer neuen Krone
Sorry aber da habt ihr den falschen Steuerberater. Natürlich ist bei einer zu eigenen Wohnzwecken dienenden Immobilie steuerlich nicht viel zu beraten, da die Eigenheimzulage abgeschafft wurde.

Ein guter Steuerberater ist aber im Normalfall ein Mensch der über den Tellerrand des Steuerrechts hinausblickt und auch in solchen Fällen den ein oder anderen Ratschlag hat und oft auch Kontakte zu Banken hat.

Und das kostet ja auch nicht die Welt, wenn man 120 Euro für eine Beratungsstunde ausgibt bei einer Investitionssumme von 350.000 Euro. Vielleicht rät er ja auch ab und bewahrt einen so vor einer schädlichen finanziellen Schieflage.

Denn alle anderen sog. Berater verdienen ja in diesem Zusammenhang nur wenn man kauft (Bank, Makler, Bausparkassenvertreter o.ä.) und haben dabei nicht immer das Wohl des Kunden im Auge.