Eigentlich ist es ja eine Sport-Uhr. Sie ist für extreme Bedingungen gemacht und hält es auch locker aus . Ob man sie dazu trägt, bleibt einem selbst überlassen.

Ich habe eine Omega Speedmaster Automatik, leider relativ locker am Handgelenk, über den Zeitraum von etwa 15 Jahren beim Motorradfahren, zum Radsport und auch im Fitnesstraining getragen. Das Ergebnis war ein völlig ausgeleiertes Armband. Über 200 € kostet das bei Omega.

Ein GMT-Armband in Bicolor kostet ca. 2.500€. Da überlegt man sich schon, ob man die Uhr immer trägt. Die Fachleute sagen, man soll das Band relativ straff tragen. Dann leidet es nicht so bei der recht schweren Uhr.

Was die Revision angeht, sagte mir ein Kozessionär aus München im Vertrauen, daß man die von Rolex angegebenen Intervalle nicht einhalten braucht. Es ist nicht erforderlich. Solange die Uhr genau geht, braucht man sie nicht zu revidieren. Erst bei ungenauem Lauf ist eine Revision anzuraten, bzw. nach etwa acht Jahren lassen die Schmierstoffe nach. Wenn man dann nicht revidiert, wird der Verschleiß an Teilen des Werkes hoch.

Meine erste GMT II war knapp 12 Jahre nicht zur Revision. Jetzt ist sie (über-)fällig (die Uhr läuft ca. 40 Sekunden am Tag vor). Jedoch ist die Wasserdichtigkeit im November beim Tausch einer Lünette positiv geprüft worden. Das darf man wohl Qualität nennen.

Gruß
Jochen