Ich möchte euch nun meine neueste Errungenschaft etwas genauer vorstellen. Es ist, wie der Titel schon angibt, eine Omega Constellation Megaquartz (Referenz ST396.0811), die von ca. 1973 bis 1980 im Sortiment war.
Es gab verschiedene Megaquartzwerke mit unterschiedlicher Frequenz. In meiner ist das Kaliber 1310 verbaut, bei welchem die Frequenz 32 KHz (genau 2 hoch 15 = 32.768 Hz) beträgt. Diese Frequenz setzte sich im Zeitablauf als Standart durch. Die Sekundenanzeige ist getaktet, d.h. sie bewegt sich einmal in der Sekunde schlagartig vorwärts. Dieses ist bei gegenwärtigen elektronischen Uhren der Regelfall, es muss aber nicht sein.
Bei Stimmgabelwerken, die normalerweise um 300 Hz frequentiert sind, läuft der Zeiger genau so wie beim ersten Quarzwerk schleichend. Bei diesem (das legendäre Beta 21 der Gemeinschaft CEH) fiel die Wahl auf 8192 Hz (2 hoch 13).
Das Kaliber 1310 war übrigens das erste 100 prozentige Omegawerk mit analoger Zeitanzeige. Außerdem war es das erste schweizer Elektronikwerk, das in größerer Anzahl gefertigt wurde.
http://www.omega.ch/index.php?id=539
Das Edelstahlgehäuse ist sehr massiv, der Boden vierfach verschraubt. Das Blatt wird durch Mineralglas geschützt. Die Maße betragen 11,6 x 37 x 41 mm.
Die Referenz des Bandes ist 1213/202. Beim kürzen des Bandes war ich erst überfordert. Erst müssen die Stifte ausgedreht, dann rausgedrückt werden. Bis ich da mal drauf kam…
Das Zifferblatt ist silberfarben, die Indexe sind zur Mitte hin abgeflacht, was einen schönen Lichteffekt hat. Genau wie bei meiner ehemaligen Electroquartz. Auf der 3 sind Tages- und Datumsanzeige platziert. Beschädigungen hat das Blatt nicht. Sind nur Macken auf dem Glas:
Das Stellen der Uhr ist ungewöhnlich. Unser geschätzter Matthias (Prof. Rolex) hat dieses schon mal beschrieben:
Hier noch eine Katalogseit von 1975:Original von Prof. Rolex
1. Der Stundenzeiger kann unabhängig von den übrigen Zeigern in Stundenschritten verstellt werden, hierzu wird die Krone in die mittlere Position gezogen. Wir kennen diese Funktion ja auch von der GMT-Master II und der Explorer II, aber die Omega bot diese Möglichkeit schon 10 Jahre früher.
2. Der Sekundenzeiger läßt sich bei Abweichungen recht einfach korrigieren. Bei einem kurzen Druck auf den oberen Drücker springt der Sekundenzeiger um eine Sekunde vor, bei anhaltendem Druck auf den Drücker bleibt er stehen.
3. Trotz des unabhängig verstellbaren Stundenzeigers verfügt die Megaquartz 32 (im Gegensatz zu GMT-Master II und Explorer II) über eine sehr einfache Datumsschnellkorrektur. Bei einem Druck auf den unteren Drücker springt die Datumsanzeige um eine Position weiter. Die Wochentagsanzeige wird (wie die Datumsanzeige bei den genannten Rolex-Modellen) über den unabhängig verstellbaren Stundenzeiger korrigiert und dauert so etwas länger.
Die Megaquartz 32 war ein Meilenstein in der Entwicklung der elektronischen Uhren (...)
http://www.old-omegas.com/pics/uk75/p1415.jpg
Meine Uhr wurde am 24. Dezember 1976 in Berlin neu für DEM 1.295,-- erworben. Wir feiern also morgen 30sten Geburtstag!
Fotos des Zubehörs reiche ich nach. Kriege ich jetzt nicht mehr hin!
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Thema: Megaquartz
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23.12.2006, 23:28 #23Day-Date
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Gruß,
Andreas
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