Ich muss sagen, ich war sehr enttäuscht vom Bild, den Farben und den Schwarzwerten. Einziger großer Vorteil war, dass er erheblich weniger spiegelt als unser Plasma.
Wie war der den eingestellt ? Das A und O ist eh die Abstimmung/Kalibrierung. Dies betrifft Plasma, wie auch LCD Geräte. Schaut man sich allerdings die Tests in den besseren Zeitschriften an, so gibt es dort gleich die passenden Einstellungtips dazu. Man sollte sich also nicht wundern, wenn der LCD oder Plasma daheim zu kühl/daneben aussieht, irgendwo so um die 8 bis 10.000 Kelvin rausballert, statt wie es sein soll ein gutes Bild/Farben zu machen.

Da die aktuellen Plasmas wohl die Anteuerung der Zellen besser in den Griff bekommen, sind die Artefakte (RBE) deutlich minimiert. Der Kontrast ist auch so eine Sache, erstens wie er individuell empfunden wird und was der Raum auch ohne Licht darauß macht (Thema Aufhellung durch weiße Wände, kleiner Raum). Nicht jeder sieht sofort zwischen dem Kontrast von 1000:1 und 2000:1 einen Unterschied, wenn die Farben oder Schärfe unterschiedlich sind. Viele wissen eh nicht worauf sie achten müssen, was je nach Quelle auch noch variieren kann.

Dann kommt noch das Thema der restlichen Elektronik hinzu. Der Scaler, das De-Interlacing, die Qualität der eingebauten Tuner (analog oder DVB-T *würg*) .

Was will ich sagen. Man sollte sich von dem "Formatstreit" LCD und Plasma lösen und einfach schauen, welche Kiste ein gutes Bild ermöglicht, bei allen Quellen, die man nutzt. Orientiert man sich an 1080P Geräten hat man zumindestens eine schön kleine Auswahl, sonst die Wahl der Qual. Was nützt einem der schönste Kontrast, wenn das Bild wenig "knackig" ist, oder ich bei geringem Abstand (viele Freunde zu Besuch) noch heftigst Pixelstrukturen sehen kann.


Und immer daran denken, wer billig kauf zahlt doppelt