Die Dichtungen an der Welle sind vergleichbar mit den Dichtungen anderer sogen. wasserdichter Uhren, die jedoch nicht über verschraubbare Kronen verfügen. Die Gefahr des Wassereinbruchs ist hierbei besonders hoch, insbesondere wenn die Uhr schon etwas älter ist. Ganz fatal ist, wenn Salzwasser eindringt. Nach dem Trocknen kristalliert das Salz aus und ist in der Lage, die Dichtungen sozusagen zu verdrängen. Für Rolex ist es wichtig, dass das Wasser erst gar nicht bis dahin gelangt. Daher auch die Triplockkrone. Der O-Ring auf dem Tubus ist so angeordnet, dass Wasser erst gar nicht auch nur an das Gewinde gelangt. Nach einem Salzwassergang kann das sonst bei vernachlässigter anschließender Süßwasserspülung und Trocknung zu Salzkristallbildung am Gewinde führen. Im Extremfall sitzt das Gewinde fest, wie ich es schon häufig bei Unterwasserfoto- oder filmgerät erlebt habe. Bei der Twinlockkrone könnte die Gefahr des Festfressens im Extremfall denkbar sein.
Nicht umsonst sind Sub/SD-Modelle so erfolgreich, weil sie eine außerordentlich hohe Dichtigkeitsgarantie aufweisen. Tauchlehrerkollegen, die teilweise ganzjährig an Tauchbasen tätig sind können von "superprofessionellen" Taucheruhren ein Lied singen. Da hat es nach Wassereinbrüchen bei etablierten auch teuren Modellen schon maches Wehklagen gegeben. Mir ist aber kein einziger Kollege mit abgesoffener Sub oder SD bekannt.
Nutzt daher die Sicherheit!

Grüße Klaus