Stabilität von Superluminova

Aufgrund der Tatsache, dass nach einem Lade-Entlade-Zyklus keine chemische Veränderung statt gefunden hat, behalten die Pigmente ihre Nachleuchteigenschaft theoretisch auf unbegrenzte Zeit. Eine Minderung der Lichtintensität findet nur sehr langsam, nahe zu unmerklich, statt. Diese Minderung steigt mit dem Färbungsgrad der Pigmente an. Intensiv gefärbe Luminova (z. B. grün hell) verlieren somit schneller an Intensität als Neutrale. Hohe Temperaturen bis zu mehreren hundert Grad Celcius sind unproblematisch. Zu vermeiden ist lediglich ein längerer Kontakt mit Wasser oder hoher Luftfeuchtigkeit, da sich hierdurch eine Hydroxidschicht bildet, welche die Leuchtintensität negativ beeinflusst.

Im Gegensatz zu Alternativen wie dem leicht radioaktiven Tritium, enthält Luminova keinerlei radioaktive Stoffe. Da die Pigmente aus einer Erdalkali-Aluminat-Basis bestehen, zeigt sich ein alkalisches Verhalten im Kontakt mit Wasser. Ansonsten ist der Umgang mit Luminova-Pigmenten unter Beachtung der gängigen Sicherheits- und Hygienevorschriften unbedenklich einzustufen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Superluminova