Habe gerade ein cal. 2030 komplett remontiert. das Werk ist ca. 20 Jahre alt und wenn ich sehe in welch großzügigen Proportionen Rolex von den Maßen her die Werke konziepiert, dann müssen die einfach wie VW Motoren laufen und sehr langlebig sein, denn mit feinen Uhrenbau wie bei Patek hat das nichts zu tun. Am meisten bin ich bei dem Werk erstaunt, das die Perlierung wirklich sch.... ist und die Platinen unter aller sau rhodiniert sind. Einfach nur pickelig...

Nun gut kann man sagen, vor 20 Jahren, andere Zeit, die Firma war noch jünger, die brauchten das Geld, da die Uhren doch recht günstig waren usw. Nur, das sei mal angemerkt, so ein Werk kommt zwar vor, ist auch sicher nicht die Regel, aber selbst bei der ETA wäre dieses Werk bei "renomierten Herstellern" nicht verbaut worden, eher in die Tonne...

Auch wenn ich mal wieder, wie immer nörgel, möchte ich nur anmerken, das auch bei der Rolex Stiftung nicht immer alles so perfekt ist, wie man uns glauben läßt oder wie manche von uns es gerne sehen oder hätten, wie auch immer. Und trotzdem haben die ollen Rolex VW Werke was, die sind so einfach, massiv gebaut, da kann man selbst im dritten Lehrjahr locker alle arbeiten ausführen, ohne gleich in Panik zu fallen, weil man vor Erfurcht vor dem Mythos Rolex erstarrt...alles Popanz, ganz easy oder wie meine Tochter Lea immer sagt: ist doch puppig...

Ich denke das macht Rolex u.a. aus, ähnlich wie der G von MB . Einfach aber genial...

Eine Gute Zeit wünscht. . .