Um zurück auf die Frage zu kommen: Das Band einer Nettuno mag von der Haptik her einem Oyster-Band bestimmt sehr nahe kommen, ist ja auch nicht schwer. NUR: Inwieweit das Band der Marcellos tatsächlich an die Qualität eines Rolex-Bandes kommt, sei dahingestellt: So gibt es ausgezeichnete verstiftete Bänder und katastrophale verschraubte Bänder. Der wahre Unterschied wird sich erst im Langzeittest zeigen - ob z.B. plötzlich ein Stiftchen adieu sagt und die ganze Uhr flöten geht.
Was nun die Rolex-Oyster-Bänder betrifft, so sind die hohlen Mittelglieder sicher das Gegenteil einer in sich massiven Bauweise. Nur weist eben genau diese bedeutend schwierigere (= teurere) Fertigung wieder andere Vorteile auf, die gerade im Langzeitvergleich punkten wird. Nur fühlt sich ein Oyster-Band eben nie so massiv an, wie die massiv günstigeren Pendants.
In diesem Sinne glaub ich, dass das Urteil des amerikanischen Uhrenfreunds a) oberflächlich und b) voreilig gefällt wurde.
Was mich aber dennoch nicht davon abhält, dass einer Sportie eine massivere Schliesse ganz gut stehen täte.
Gruss
rr
PS: Von "Uhren bauen" würde ich bei MarcelloC eher noch nicht sprechen.
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Hybrid-Darstellung
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15.06.2004, 13:29 #1
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