Original von feldi
Wolfgang: Finde ich auch. Die Frage scheint für mich interessant und nicht wirklich trivial zu sein.

Moderne Uhren benutzen zwar Öle, die nicht mehr verharzen, aber mit der Zeit verflüchtigen sie sich. Das Ergebniss sind trockene Lager und dementsprechend größere Schäden. Vielleicht kann ja ein Uhrmacher (Hallllllloooooo Andreas!!!!!!) was dazu sagen.

Nette Grüße


Feldi
Vorweg sei angemerkt, dass das mit dem selber oelen eine sehr schlechte Idee ist. Das man das Oel für viel Geld kaufen kann ist ok, heißt aber noch nicht, das man weiß was, wo geoelt oder gar gefettet werden soll und vorallem nicht wo für wo, welches Oel oder welches Fett mit welcher Viskosität eingebracht werden müssen...

Also braucht es auch eine Schmierplan, den man leses und verstehen sollte....besser noch eine Ausbildung zum Uhrmacher....das sei aber dann wirklich jedem selber überlassen, wie weit er was macht....

Eine frisch überholte Uhr kannst du weglegen, wie jede andere Uhr, ob neu oder alt auch....wenn sie dann wieder reaktiviert wird, wird sie nicht gut im Gangergebnis sich darstellen, da wir mal von keinem Verschleiß der Bauteile ausgehen, wird dann halt das Werk komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut...oder eben nicht zerlegt, ohne Hemmungsgruppe gereinigt und ab in die Trockenschmierung....das ist Uhrenwaschen und ist für den besagten knappen Hunni zu bekommen.

Nach 10 Jahren würde ich die Uhr komplett zerlegen, neu aufbauen, ihr eine neue Zugfeder und Dichtungen gönnen....eine WD Prüfung und gut.....

Bitte nicht pauschal betrachten, da es Uhren gibt oder Dichtungs- und Gehäusesysteme, wo man noch einiges vieleicht machen sollte...

Gruß Andreas

Ist übrigens eine sehr gute Idee, Uhren einzulagern, habe ich schon öfters gesehen, das Menschen dies mit neuen Uhren machen....