Kaum nach Hause gekommen da musste ich mich erstmal setzen.
Ein Brief von Rolex...

Aber schon die Betreffzeile liest sich anders als die Darstellung vom Zöllner: "Grenzbeschlagnahme einer ROLEX - Fälschung"

Davon dass es nur ein VERDACHT der Zöllner wegen eines Kriteriums auf der Checkliste ist kein Wort. Vielmehr "Es wurde festgestellt, dass es sich bei dieser Ware um eine gefälschte Uhr handelt..."

Dann kommen die Gesetzestexte und Androhung von Freiheitsstrafe bis 5 Jahren (gewerbsmässiger Handel - warum muss ich da sofort an WA24 denken?).

Abschliessend heisst es dann noch "Um diese unerfreuliche Angelegneheit außergerichtlich zu beenden, müssen wir Sie daher bitten, der Vernichtung der Ware durch den Zoll zuzustimmen. ..."

Das finde ich schon einen ziemlich harten Tobak - nicht das Vertreten des Markenrechtes, sondern die ja deutlich vom beschlagnahmenden Zöllner abweichende Aussage. Rolex ist in keiner Weise an zufriedenen Kunden oder einer Feststellung ob der Verdacht berechtigt ist interessiert. Ich gehe mal davon aus, dass sie bis jetzt weder Modell noch Alter der Uhr überhaupt kennen...

Naja, das gibt morgen ein Telefonat, dass vielleicht nicht mehr sooo freundlich ist wie die beiden mit den Rechtsanwälten heute.

Apropos Rechtsanwälte - sitzt hier im Forum vielleicht ein RA in der Nähe von Köln, der mal Lust hätte sich als Rolexträger mit Rolex zu streiten?

Bye

Marko