OK, ich bin kein Statistiker, aber ich versuche es andersrum.

Die Teuerung wird jedes Jahr neu berechnet.
Ausgangsbasis für die Berechnung ist immer das Vorjahr!
Eine Preissteigerung/Teuerung um (z. B. 3%) ergibt 103% (ein Artikel der im Vorjahr 100 Euro kostete, kostet nun 103 Euro.
Im Folgejahr gibt es eine Preissteigerung/Teuerung von (z. B. 5%). Der Artikel der im Vorjahr 103 Euro gekostet hat, kostet nun 108.15 Euro.
Man muss die Teuerung immer addieren, ausser wenn es eine negative Teuerung (wie z. B. 1986) gab.




-1968 Kaufkraft = 100% (Basis)
-1969 eine Teuerung von 1.9% = 101.9% (eine Uhr die 100 Euro 1968 gekostet hat, kostet mit der Teuerung 1969 nun 101.9 Euro) Um die Teuerung für 1970 auszurechnen sind diese 101.90 Euro nun 100%
-1970 eine Teuerung von 3.4% = 103.4% (eine Uhr die 100 Euro 1969 gekostet hat, kostet mit der Teuerung 103.40 Euro) Nun muss ich aber die 3.40 Euro zu den 101.9 hinzuzählen, da ja die Teue-rung +3.4% war. Also kostet die Uhr 105.30 Euro

Du siehst, schon nach zwei Jahren ist eine reale Teuerung von 1969 bis 1970 auf 5.3%!


Gem. Tabelle von oben dürfte aber die Uhr im Jahr 2004 nur 2% teurer sein als 1969. Ich glaube da sagt schon die Logik „Das kann nicht sein“.