Wie eng sitzt die Uhr denn?
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24.03.2026, 09:57 #1
Befindlichkeitsstörung: Handschellen-Neuropathie aufgrund schwerer Armbanduhr
Sehr geehrte Members,
ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich in dieser Rubrik richtig bin.
Allerdings will ich hier eine Erfahrung teilen, die ich bestimmt nicht als einziger gemacht habe.
Zu dem Thema finde ich aber hier im Forum nichts.

Was ist passiert?
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Aufgrund häufigeren HO bin ich in der letzten Zeit wieder etwas häufiger mit meiner schwereren Uhr unterwegs.
Ich trage die Uhr den ganzen Tag, nur nicht über die Nacht.
Nach ca. einer Wochen fing es an und nahm immer mehr zu. Ein diffuser Schmerz im Unterarm, der mit leichtem Kribbeln vom Handgelenk in Richtung Schulter sich ausbreitet. Anfänglich störte es nur wenig, aber am Ende der zweiten Woche habe ich es als äußerst störend empfunden.
Die schwere Uhr ist eine alte 36er RLX DD, die ungefähr insgesamt 140g wiegt (mein Arm hat 19,5cm Umfang). Das Präsiband kommt mir wesentlich unbequemer als das Jubiband an meiner 95g leichten Datejust aus Stahl vor, mit der ich das Problem nicht habe.
Das ist ein Aspekt, der beim Kauf von metallischen Nobeluhren irgendwie untergeht (mein Eindruck).
Natürlich kann man das Armband auswechseln auf Leder oder Kunststoff. Ich hätte aber nicht gedacht, dass bei mir ca. 50g und eine etwas andere Armbandform einen solchen Unterschied -im langfristigen Tragekomfort- ausmachen !!
Habe heute im Internet nach Hinweisen gesucht und dabei das hier gefunden:
https://gpnotebook.com/de/pages/orth...h-armbanduhren
Es gibt also tatsächlich ein gewisses Risiko, dass die Uhr zu schwer ist und einen unangenehmen Effekt am Arm auslöst. Insbesondere die Träger von dicken Taucheruhren mit Metallarmband müssten diese Erfahrung auch irgendwann gemacht haben.
Falls ihr aus diesen, oder ähnlichen Gründen die gleichen/ähnlichen Beschwerden bekommen habt, dann teilt doch bitte diese Erfahrung.
Danke !
Gruß
Gruß Jochen
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24.03.2026, 10:31 #2There is no Exit, Sir.
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24.03.2026, 11:04 #3
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24.03.2026, 11:05 #4
Bei mir half nur die Hirnamputation..
under Milkwood
LG
Stephen😎
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24.03.2026, 11:25 #5Daytona
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Aufgrund Rückenschmerzen hat der Orthopäde/ Physiotherapeut meinem BüroKollegen angeraten seine Uhr abzulegen oder die Seite mal zu wechseln. Ausserdem trug er immer ein Portemonnaie in seiner rechten Gesässtasche. Beide Sachen hat er umgesetzt. Kein Tragen des Portemonnaies in der Gesässtasche und Uhr gewechselt am anderen Handgelenk, bzw viel weniger Tragezeit. ich habe mir das mit der Uhr verdutzt angehört, er meinte aber , dass sich der Gesundheitliche Zustand gebessert hat.
gruß Jörg
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24.03.2026, 11:44 #6
deshalb werfe ich Kleingeld immer auf die Straße. Damit ich von der Geldbörse keinen Bandscheibenvorfall bekomme.
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24.03.2026, 11:51 #7Air-King
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ich dachte schon fast, ich wäre der Einzige, der bei schweren Uhren irgendwann Probleme bekommt. Bei deiner Day-Date kommt ja erschwerend hinzu, dass das Golld recht weich ist und das Präsident-Band zwar mega aussieht aber durch die kleineren Glieder oft ganz anders am Handgelenk arbeitet. Ich glaube, viele unterschätzen einfach, was diese permanenten 140 Gramm plus die Reibung vom Metall über zehn Stunden hinweg mit den Nerven machen, gerade wenn man im Hom eoffice viel tippt und das Handgelenk dabei noch blöd aufliegt. Mittlerweile wechsle ich zwischendurch echt oft auf leichtere Modelle oder trage die Uhr im HO sogar mal rechts, nur um den linken Arm zu entlasten, weil dieses Kribbeln echt nervig werden kann.
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24.03.2026, 11:58 #8
Bevor hier wieder alle reinsemmeln und weil ich glaube, dass es ein ernstgemeinter Beitrag ist, schreibe ich ein paar Zeilen.
Ich kann das schon nachvollziehen und es ist einer der Gründe warum ich die Uhren am Gummiband so sehr schätze bzw. inzwischen eine Tendenz leichteren Referenzen habe.
Bei mir dürfen die Uhren nicht zu eng sitzen damit sie weiter nach hinten auf den Arm rutschen können bei Schreibtischarbeit.
Wenn sie recht vorne am Gelenk sitzen und der Arm am Tisch abgelegt ist, dann kann die Schnalle auf die Blutversorgung der Hand drücken. So scheint es mir. Ich finde es jedenfalls unangenehm.
Beim Gehen ist es bei so schweren Uhren wie SDs auch so.
Auch kommt es, meiner Ansicht nach, noch auf das Band an. Die scharfkantigen Speedmaster empfinde ich unangenehmer als die Rolexen.
Sicherlich auch ein Grund warum die Speedy am Strap so viele Fans hat.
Andere Geschichte war, dass ich während der Hochphase meiner ME/CFS Erkrankung jegliche Uhr, außer meiner Garmin nicht tragen konnte. Spätestens am Nachmittag war die Belastung zu hoch und es hat mir zu viel Kraft geraubt und ich musste die Uhr abnehmen.
Am Ende wird man probieren müssen was am besten zu einem und dem eigenen Körperbau passt.
Gummiband, Titan, und so weiter.
Nur weil Die Hersteller glauben, dass große schwere Uhren toll sind, muss das einem ja noch lange nicht passen oder gefallen.
Ist wie bei den Autos. Nur weil alle SUVs toll finden muss das ja nicht zu einem selber passen.
Ein eingeschlafenes Handgelenk würde ich jedenfalls nicht zu Gunsten einer Uhr tolerieren.
Probier doch einfach mal ein wenig rum.
verschiedene Weiten, verschiedene Materialien, verschiedene Bänder und finde die perfekte Uhr für Dich.
Öffnet auch die Augen für andere tolle Uhren.
P.S.: +1 trägt übrigens am Schreibtisch überhaupt keine Uhr, weil es sie stört wenn das Band auf das Gelenk drückt.Geändert von Sailking99 (24.03.2026 um 11:59 Uhr)
There is no Exit, Sir.
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24.03.2026, 12:20 #9Submariner
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- 384
Zu Kribbeln und leichten Schmerzen im Unterarm kann ich leider nichts beitragen, jedenfalls nicht in Bezug auf Uhren-Tragen – kenne das Gefühl allerdings, wenn ich stundelang mit einer relativ schweren benzinbetriebenen Heckenschere im Garten beschäftigt war ...mit dem Alter wird es übrigens leider nicht besser. Zu Golduhren aber allgemein verhält es sich bei mir so, dass ich das Gewicht zB von WG Pepsi, Daytona oder Sub bereits beim Anprobieren immer und jedes Mal als lästig und störend empfunden habe und es somit nie zum Kauf gekommen ist.
Liebe Grüsse, Guy
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24.03.2026, 12:23 #10
Ja, ich weiß dass das alles blöde klingt und dass es ein typisches 1st-World-Problem ist.
Deswegen bieten sich die nicht ernst gemeinten Antworten natürlich an.
Wollte aber wissen, ob das auch anderen so geht.
Lifeclkockwork +
sailking99: Danke für die ausführlichen Antworten !
Geändert von Babbelschnuut (24.03.2026 um 12:25 Uhr)
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24.03.2026, 12:38 #11
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24.03.2026, 13:02 #12
Ich fühle mich mit Titan und Textilbändern sehr wohl.
Gruß Hans
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24.03.2026, 13:04 #13PREMIUM MEMBER
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Geh zum Arzt und lass dir eine Uhr aus Titan, zum Beispiel die Yacht Master, verschreiben. Das Privatrezept kannst du dann beim Konzessionär deines Vertrauens einlösen.
Aber Spaß beiseite: Unser Körper ist eine unfassbar ausbalancierter Mechanismus. Über viele Jahre kann man dann schon eine Dysbalance wegen 150g aufbauen, das verstehe ich schon. Wenn ich beim Joggen ein Handy in der Hand hab muss ich auch wechseln, weil ich merke die Belastung wird sehr einseitig.Gruß, Oskar
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24.03.2026, 13:12 #14Daytona
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24.03.2026, 13:46 #15
ok, ihr meint das ernst. Krieg und Hunger in der Welt, und ihr macht euch Gedanken über die Befindlichkeiten mit Münzgeld in der Hosentasche. Unfassbar.
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24.03.2026, 16:49 #16
Mit dem Ansatz müssten wir alle fortwährend jedes normale Gefühl ausblenden weil es zu jeder Zeit so viel Leid in aller Welt gab,
Und auch geben wird
Was hältst du davon, dein ganzes Vermögen zu spenden? Denn wie kannst du eine Luxusuhr, oder bewahre Gott, sogar mehrere, besitzen, während Menschen hungern.
Ist natürlich nicht ernst gemeint, und diese Gelassenheit täte jedem gut
Geändert von Barnabas (24.03.2026 um 16:50 Uhr)
LG,
Markus
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24.03.2026, 16:53 #17
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24.03.2026, 19:46 #18
Der in Post#1 verlinkte Artikel ist etwas schräg übersetzt, zumindest an dieser Stelle "...die hinteren seitlichen 3 1/2 Finger"

Das Thema ist m.E. alltagsrelevant. Und auch nicht neu.
Es gibt eine ganze Reihe von sog. Nervenkompressions-Syndromen, die zu neurologischen Symptomen an bestimmten kritischen Anatomischen Engstellen führen können, wenn bestimmte Auslöser dazu kommen. Das bekannteste ist das sog. Karpaltunnel-Syndrom.
Manchmal kommen die Beschwerden auch nicht von einer Nerven- sondern Arterien-Kompression.
Bei mir ist es so, dass ich mir bei einem Radmarathon eine Radlerlähmung zugezogen habe (aka Loge-de-Guyon-Syndrom), die auch nur sehr langsam abklingt und zB. durch unelastische Metallarmbänder machmal wieder provoziert wird. Da muss man halt schauen wie man klar kommt.
Die Geschichte der Fashion hat ja diverse Mode-Gesundheits-Konflikte hervorgebracht: Korsett, High-Heels, Kravatten etc.
Ich würde auch nicht soweit gehen zu behaupten: "ein Leben ohne Rolex ist möglich aber sinnlos".
Aber Lederbänder, Kautschuk, Natos etc. sind ja erstmal gute Optionen - vorübergehend.
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24.03.2026, 20:02 #19
Sachen gibt's! Gut das ich so'n Lederband Fan bin

Was machen? Das was man immer macht wenn etwas zu Beschwerden führt. Es seltener tun. Also die Uhr seltener tragen und/ oder durch eine leichtere ersetzen. Was sonst?! Dann wird alles wieder gut.Herzlichst, Carsten
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24.03.2026, 20:39 #20
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