Natürlich ist es einfacher, eine einzelne Software OTA zu aktualisieren. Aber sind die Chinesen und Tesla deshalb besser? Haben sie ein besseren Motormanagement, besseres Akkumanagement, …? Das sehe ich wirklich nicht. Und ist es wirklich besser, alles selbst zu entwickeln, als das von spezialisierten Zulieferern mach zu lassen?
Welcher Chinese oder welcher Tesla ist denn besser als z.B. ein CLA? Einzig bei der Akkuproduktion haben wir ein echtes Problem, das wir unter den bestehenden Rahmenbedingungen auch nicht lösen können.
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Hybrid-Darstellung
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17.11.2025, 12:06 #1Viele Grüße Kai-Uwe
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17.11.2025, 13:00 #2
Es geht natürlich nicht um reinen Selbstzweck, eine einzige Software zu haben, sondern um eine andere Art, wie moderne Elektroautos aufgebaut sind. Der "alles aus einem Guss und aus einer Hand" Approach (wie man es ja auch von Apple kennt) macht die Autos halt effizienter, günstiger zu bauen und schneller weiterzuentwickeln. Der klassische deutsche Ansatz mit vielen spezialisierten Zulieferern hat lange gut funktioniert, führt aber zu komplexeren Strukturen, längerer Entwicklung und mehr Aufwand.
Ob sie besser sind als ein CLA weiß ich nicht, aber Autos wie BYD Seal, Zeekr 001 oder XPeng G6 sind sehr effizient, laden schnell und im Vergleich zu einem CLA ausstattungsbereinigt meist günstiger. Kommt natürlich alles auch drauf an, was einem wichtig ist, klar. Insgesamt glaub ich allerdings schon, dass China langfristig schneller modernisieren und preiswerter produzieren kann und das wird auf den Weltmarkt gesehen sicher von Vorteil sein.Ciao, Carlo
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17.11.2025, 15:38 #3Datejust
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- 93
Aber deutsche Autos waren von jeher teurer als vergleichbare Autos aus Japan oder Korea. VW war in der Regel teurer als Opel und beide teurer als Dacia. Bei einem Auto hängt doch wesentlich mehr daran als nur die Funktionalität. Wieso sollte das bei Elekotroautos anders sein? Auch innerhalb der deutschen Automarken gibt es schon immer ein Preisgefüge zwischen den Herstellern. Das geht dann aber auch manchmal (
) mit einem Qualitätsgefüge einher. Mein 1er BMW ist zwar für uns aktuell das schlechtere Auto im Vergleich zu den ID.3 aber die höhere Build-Qualität ist dennoch erkennbar. Wo VW eine Schraube nutzt, sind es bei BMW zwei.
Man bekommt eben meistens doch das, was man bezahlt und das ist nicht nur an Funktionen festzumachen. Ich bin mit dem ID.3 sehr zufrieden, würde aber vielleicht, wenn BMW ein ähnliches Konzept hätte, auch bei denen ein Elektroauto gekauft haben.
Ich mag allgemein die deutsche Art Dinge herzustellen. Ist eben so. Dazu gehört auch das Overengeneering, was VW manchmal betreibt (1.4L Motor mit Turbo und Kompressor
), aber auch die Sachlichkeit des Designs. Bei BMW mag ich wiederum andere Dinge. Mit dem Konzept chinesischer Fahrzeuge oder auch Tesla kann ich nichts anfangen – auch wenn die 3x so viel PS haben sollten oder nur die hälfte kosten.
ich sehe die deutschen Hersteller mittlerweile gut aufgestellt im E-Auto-Bereich. Die von Dir beschriebenen Altlasten sind sicherlich noch vorhanden, aber nicht mehr so wie vor einigen Jahren. Und solche Zustände, wo einfach mal ein "Mad Max" Modus in der Software auftaucht, möchte ich hier in Europa nicht sehen.
Gruß
Sidney
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