Am Morgen von Tag 2 kommen die weichgeglühten Messer aus dem Ofen und jeder bohrt vor dem Härten seine Löcher für die Griff-Pins und schlägt eventuelle Initialien ein, bevor die Messer noch einmal im Ofen erhitzt,
und dann in speziellem Härteöl schlagartig abgekühlt werden.
alles noch einmal bei 200°C in zum Anlassen, um Spannungen vom Härten abzubauen
Hauptsächlich betreut hat uns Christian, der das wirklich 1a pipifein gemacht und uns Amateure durch den ganzen Prozess geführt hat, wir dabei aber wirklich extrem viel selbstständig gearbeitet haben, ohne dass er uns ständig über die Schulter geschaut hat.
Was wir aber nicht selber konnten oder sollten, weil man da mit unserer wenigen Erfahrung einfach zu viel kaputtmachen kann war das ausformen der Klinge, das haben der Martin und Christian dann doch für uns gemacht.
uns es gab auch schon einen kleinen Vorgeschmack darauf wie unser Damastmuster aussehen wird
Ab hier beginnt die Feinarbeit: Klinge polieren.
Zuerst mit dem 180er Schleifpapier die groben Kratzer vom Bandschleifer entfernen, danach mit dem 240er die Kratzer vom 180er Schleifpapier entfernen und über Körnung 400, 600, 800 zum 1000er.
Die beiden Brotmesser von Armin und Michi haben an dieser Stelle ihren Wellenschliff bekommen. Vollkommen in Handarbeit von Christian am Bandschleifer, lediglich mit Hilfe von Strichen auf der Klinge.
Und dann der große Moment für alle: unsere Messer wurden geätzt um das Damastmuster hervorzuheben.
Im Grunde haben wir vorher schon einmal gesehen wies aussehen wird, aber jetzt mit der finalen Ätzung knallen die Damastlinien noch einmal so richtig!Besonders bei den Brotmessern sieht man in den Wellen noch einmal die unterschiedlichen Schichten.
Letzter großer Schritt waren die Griffschalen. Armin und Michi hatten ihr Griffmaterial am Vortag recht schnell ausgewählt (und sich dann doch noch einmal umentschieden), während ich von der Auswahl an Griffhölzern und anderen Materialien etwas überfordert war. Am Ende wurde es bei mir dunkle Esche, bei Armin helle Esche und der Michi hat sich zu einem Wüsteneisenholz entschieden. Bei allen kam zwischen Holz und Messer noch eine farbige Kuntstoffplatte und Michi hat sich einen Racingstreifen gewünscht.
warten auf das Aushärten des Harzes/Klebers:
Christian hat uns dann noch einmal die Griffstücke grob vorgeformt, damits etwas schneller geht:
und dann lags wieder an uns: mit dem 180er Schleifpapier die Form finalisieren und dem 240er, 400er und 600er Schleifpapier das Holz polieren.
Und am Ende hatte jeder von uns dann ein pipifeines absolut geiles Damastmesser in der Hand.
Am Ende noch die Partytricks von Martin und Christian: mit meinem Messer hat Martin eins seiner Barthaare längs gespalten. Nicht durchgeschnitten, sondern quasi wie einen Span abgehoben. Und Christian hat zur Schärfeprüfung ein paar Haare vom seinem Arm abrasiert.
Das war sooo eine geile Sache, der Martin und Christian waren total griabige, chillige Typen und der Michi und Armin eine super Begleitung. Eine selbstgeschmiedetes Damastmesser ist schon was richtig geiles. Tausend Dank euch allen für das richtig geiles Geschenk!rlx rockt!
Ich denke, ich werd sowas wieder machen. Und wir haben alle aus dem Rest unseres Stahl noch ein Gemüsemesser in Auftrag gegeben. Auf das bin ich auch schon gespannt.![]()
Ergebnis 1 bis 20 von 61
Baum-Darstellung
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25.05.2025, 20:53 #9
Geändert von Muigaulwurf (26.05.2025 um 09:22 Uhr)
Gruß, Joe
Supermarktsushi ist das Ozempic des kleinen Mannes.
Kow How Joe
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Besonders bei den Brotmessern sieht man in den Wellen noch einmal die unterschiedlichen Schichten.






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