unglaublich, welche Arroganz der design-ungebildete TS abstrahlt. nach dem Entwurf dieser riesigen uneleganten und eigentlich auch unsportlichen Wecker sollte er
vielleicht weniger aufdrehen.
Ergebnis 1 bis 20 von 554
Thema: 17.10.2024
Hybrid-Darstellung
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20.10.2024, 15:58 #1Sea-Dweller
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22.10.2024, 13:24 #2
Normal halte ich mich mit solchen Aussagen zurück, aber was TS vom Stapel lässt ist wirklich unglaublich. Ohne die Nautilus Linie, die nicht aus seiner Feder stammte, hätte Patek weniger Erfolg und wer weiß, ob es diese Marke überhaupt noch gäbe. Jeder der sich mit der Geschichte von PP auskennt, wird wohl ähnlich denken. PP auf die Nautilus-Linie zu reduzieren ist nicht richtig, aber diese Linie ist eben ein Erfolgsgarant.
Es "gäbe" aus meiner Sicht für neue Sammler i.d.R. nur einen Grund eine Kubitus zu kaufen; nämlich dass dieser keine Nautilus bekommt. Und das grenzt für mich an Perversität; man kauft sich einen Ersatz für 40 k + und das Herz schlägt für eine andere Uhr.
Mir vergeht grad der Spaß an dieser Marke so dermaßen, dass ich derzeit gar keine PP mehr tragen mag, obwohl mindestens 3 meiner absoluten Lieblingsuhren meiner Sammlung, aus dem Hause Patek stammen. Schön wer das trennen kann, ich nicht. Ich verbinde mit fast allen meinen Uhren Emotionen; Freude, Spaß, Erinnerungen und eben der Bezug zur Marke.Gruß, Peter
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22.10.2024, 14:17 #3
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22.10.2024, 16:08 #4
Puh, da habe ich ja Glück, dass ich das trennen kann.
Sonst hätte ich meine AP's und Lange's längst verkaufen müssen.
Ich kann mit beiden Marken - wie auch mit Patek - heute nicht mehr viel anfangen, aber die Uhren, die ich vor Jahren gekauft habe, bereiten mir glücklicherweise noch ebenso viel Freude wie damals.Viele Grüße
Ralf
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22.10.2024, 16:53 #5Date
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Ich geselle mich zu Dir. Vielleicht der Beginn einer sympathischen Selbsthilfegruppe.
Momentan bin ich mir nicht sicher, ob es eine Überreaktion ist, aber ich will mir meine Pateks zur Zeit nicht einmal mehr ansehen. Es geht sogar soweit, daß ich seit einigen Tagen über den Verkauf meiner Pateks sinniere. Das will und muß ich aber noch überschlafen.
Für mich war PP lange Zeit ein souveränes Understatement, aber es gelingt mir mit zunehmenden Alter, den Ereignissen der letzten Tage, Monate und Jahren und nicht zuletzt Dank dem Gehabe mancher Individuen immer weniger, mich selbst zu belügen.
Wir werden doch an der Nase herumgeführt.
Das Portfolio dieses Händlers dürfte in dieser Form doch eigentlich gar nicht existieren.
Es sei denn, jede dieser Uhren stammt von einem der ADs, deren Geschäftsbeziehung von PP in den letzten Jahren gekappt wurde.
Selbst dann hätte die Sache aber noch einen faden Beigeschmack, weil da einige Exemplare zu finden sind, bei denen das HQ von PP definitiv auch ein Wörtchen mitzureden hatte.
Analoges gilt für AP.
Entweder haben sich die ein oder anderen Wale aus Frustration selbst auf den Strand geworfen oder die uns kommunizierten Vergaberichtlinien ("Sie finden nicht die Uhr, die Uhr findet sie") mit Beikäufen und Blacklists sind eine Farce.
Apropos Farce: Die mehr oder weniger gefälligen Hofberichterstatter tragen für mich auch nicht unbedingt dazu bei, die Gesamtsituation in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.
Das war kein Schienbeintritt für Percy (sein Rewiew empfand ich im Vergleich als überaus differentiert), aber die große Mehrheit der Blogger und Vlogger halten aus nachvollziehbaren Gründen die Füße still.
Für mich werden Uhren bestimmer Marken immer mehr ein Orden für Individuen (und ich schließe mich da bislang ausdrücklich nicht von aus), die Zeit und die Geduld haben, sich devot von teils kaugummikauenden (so erlebt) Verkäufern erklären zu lassen, durch welche Reifen man zu springen habe, um den letzten Flex besitzen zu dürfen.Geändert von watch.enthusiast (22.10.2024 um 17:02 Uhr)
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22.10.2024, 18:03 #6
Ich kann deine Gedanken völlig nachvollziehen.
Aber: in den letzten Jahren hatten wir aus meiner Sicht auch keinen Uhrenmarkt, sondern eine Mischung aus Geldanlage, Show-Off-Möchte-Gern-Geldgier-Kunden und Herstellern, die völlig den Realitäts-Sinn aus dem Auge verloren haben. Und sehr viele haben von dieser Zeit profitiert, einschließlich der Händler im Zweitmarkt und all dieser Pseudo-Uhrenexperten in den Blogs.
Jetzt ist die Party vorbei, allerdings nicht in Form eines plötzlichen Herztodes sondern eher vergleichbar eines Siechtums bei einer unheilbaren Krankheit - mit einem beständigen Absinken. Aus meiner Sicht haben wir den Boden noch nicht gesehen und es wird noch weiter runter gehen und auch einige Pleiten und Insolvenzen sollten wir noch erleben.
Nicht wenige werden sich damit arrangieren müssen, viel Geld in den Sand gesetzt zu haben.
Die Hersteller werden sich wieder bemühen müssen, innovative und begehrliche Produkte zu entwerfen und diese auch wieder mit Aufwand zu vermarkten und verkaufen (statt arrogant mit Bedingungen nur zu verteilen).
Auch beim Handel werden wir vermutlich eine Besinnung erleben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Boutique-Konzept von vielen langfristig aufgeht, wenn Uhren wieder zum Gebrauchs- statt Investitionsgut werden und in der Regel nach Kauf 30-50% ihres Wertes einbüßen.
Und die Hersteller werden sich an deutlich niedrigere Volumen gewöhnen müssen, wenn die vielen Uhren-Investoren wegfallen und wieder hauptsächlich Kunden gefunden werden müssen, die höhere 4-5-stellige Summen auch tatsächlich für eine Uhr bereit sind, auszugeben.
Vielleicht werden wir dann rückblickend in einigen Jahren die Cubitus sinnbildlich als Symbol in Erinnerung haben für: GAME OVER.Viele Grüße
Ralf
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22.10.2024, 18:22 #7Date
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23.10.2024, 13:29 #8
Das Portfolio dieses Händlers dürfte in dieser Form doch eigentlich gar nicht existieren.
Es sei denn, jede dieser Uhren stammt von einem der ADs, deren Geschäftsbeziehung von PP in den letzten Jahren gekappt wurde.[/QUOTE]
Das habe ich mich allerdings auch schon oft gefragt. Der hat ja alles da, irgendwo muss das herkommen...
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23.10.2024, 13:38 #9Yacht-Master
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23.10.2024, 15:22 #10Date
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TS hat geäußert, daß er das sehr wohl nachhält.
Wir sehen ohnehin nur einen Teil des Angebotes vieler Händler. Wer guter Kunde ist, kriegt viele Dinge initiativ angeboten oder auf Nachfrage organisiert.
Es vermuten mittlerweile nicht wenige, daß manche Marken den Graumarkt (und damit indirekt auch ihr Markenimage) durch künstliche Verknappung lukrativ halten und durch Füttern der Grauhändler an diesen Spielchen noch mitverdienen.
Ganz unabhängig davon drängt sich mir persönlich mittlerweile auch der Verdacht auf, daß in vielen Communities nicht nur die Fanboys für bedingungslos positive Stimmung sorgen, sondern auch die Marken selbst.
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23.10.2024, 16:31 #11
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23.10.2024, 17:03 #12Date
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Angenommen, es würde PP nicht interessieren, wo die Uhren landen:
Dann würde man keine Uhr, deren Graumarktpreis über MSRP liegt, mehr beim AD erhalten.
Es sei denn, man rückt solche Uhren nur noch gegen Beikäufe von Dingen heraus, die sonst wirklich keiner will.
Bei den Margen bleiben ansonsten auch Stammkunden, die einen "durchschnittlichen" Geschmack haben, außen vor.Geändert von watch.enthusiast (23.10.2024 um 17:11 Uhr)
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24.10.2024, 09:36 #13GMT-Master
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Es interessiert PP.
Wie ich von meinem Konzi hörte, erhält er regelmäßig Anrufe von denen mit Kundennamen, die auf die schwarze Liste kommen, weil ihre relativ frisch gekauften Uhren auf dem Graumarkt aufgetaucht sind.
Für Konzessionäre mit dubiosen Verkaufspraktiken scheint es allerdings keine Konsequenzen zu geben.
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24.10.2024, 09:41 #14Yacht-Master
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24.10.2024, 20:31 #15Explorer
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Das kann man generell nicht sagen. Ich habe die Zuteilung meiner 5711 quasi direkt durch Patek erhalten. Ich gehe davon aus, dass ich sehr gut ins Bild gepasst habe, das sich PP für einen Nautilus-Käufer vorgestellt hat. Ein verhältnismässig junger lokaler Kunde, der sich wirklich für die Marke interessiert und für den eine einfache Dreizeigeruhr aus Stahl ein guter Einstieg ist. Genau dafür war die 5711 gedacht. Der Hype hat das ganze Konzept danach auf den Kopf gestellt, was so kaum antizipiert worden ist.
BG Daniel




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