Nö,
wenn dem überhaupt so wäre, könnte man ja die generell starken Leistungen ihrer Teams hinterfragen. Tue ich aber keinesfalls. Denn wie ich gestern schon geschrieben habe, gilt für mich die Unschuldsvermutung. Aber wundern kann man sich trotzdem.
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Thema: Tour de France 2024
Hybrid-Darstellung
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20.07.2024, 15:42 #1Häätzliche Jröß vum Rhing
dä Jacques
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20.07.2024, 21:56 #2
Wieso wundern und gleichzeitig an die Unschuldsvermutung halten? Das ist doch so ein bisschen „Wasch mich, mach mich aber nicht nass…“ und du nimmst dir doch selbst viel Freude an dem gezeigten Sport.

Und bei Armstrong und Co. war dies ja ein komplett anderes System und die Grundlage der Tests ebenfalls eine andere (z.B. HKT>50).
Dass (Hochleistungs-)Sportler die bestehenden Grenzen bestmöglich austesten und ausnutzen ist doch selbstverständlich.
Egal ob durch Nutzung erlaubter Medikamente oder durch Nutzung gewisser Grauzonen (Aero-Socken mit Profil, Aero-Spray für Arme/Beine, Head-Socks, …) bis diese offiziell durch die UCI verboten werden.
Aber eventuell habe ich einfach eine andere Definition von Doping. Solange es nicht verboten ist und prinzipiell somit allen Teams zur Verfügung stände, ist es für mich kein Doping. (Ich gehe ja auch mit Aspirin Complex intus arbeiten…
…welches sich übrigens im Amateursport größter Beliebtheit erfreut obwohl auf der WADA-Verbotsliste.)
Dass aktuell 2-3 Fahrer aus unterschiedlichen(!) Teams ziemlich außergewöhnliche Leistungen zeigen ist für mich kein Verdachtsmoment. Und es handelt sich ja jeweils um einzelne Ausnahmetalente und nicht um das jeweils gesamte Team das allen um die Ohren fährt.
Für mich leben Sportarten wie Radfahren, Triathlon oder Leichtathletik von außergewöhnlichen, für mich unerreichbaren, Leistungen. Andenfalls kann ich auch gleich den örtlichen RTFs zusehen.
(Wo mich manche Leistungen und KOM-Zeiten viel öfter verwundert zurück lassen als die der Top-Fahrer der World-Tour.
)
Viele Grüße,
Wolfgang
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21.07.2024, 11:27 #3
Seit Jahrzehnten ist das ganze Sportgeschäft ein großer Kampf zwischen Funktionären, Verbänden, Sportlern und Doping Fahndern. Bekanntermaßen hinken die Fahnder den Dopern immer hinterher. Es würde mich nicht wundern, wenn das auch hier der Fall ist.
In ein paar Jahren sind wir sicher schlauer.
Ich wiederhole mich gerne…..
Ich unterstelle grundsätzlich niemanden der aktiven Radsportlern dieser Tour irgendetwas und erfreue mich der schönen Landschaften und der leidenden Gesichter der Geschlagenen.
Die größte Freude macht mir übrigens mein eigener Sport. Der ist nämlich zu 100% sauber. Darauf kann ich meinen Hintern verwetten. Für die Leistung aller anderer Menschen kann ich das eben nicht garantieren.
Schaue übrigens gerade die ARD Doku zu Olympia und das Doping drumherum. Seriöse Arbeit von Hajo Seppelt und seinem Team. Kann ich jedem empfehlen. Rückt manches in ein helleres Licht.Häätzliche Jröß vum Rhing
dä Jacques
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