Jeder schreibt über "Kleber" und "lösen", aber keiner sagt dem TE, was einen passenden Schraubendreher ausmacht. Das ist nämlich das A und O.
Die passende Klinge wird zunächst nach den Schraubenschlitzlänge, i.d.R. dem Schraubendurchmesser, ausgewählt.
Danach ist zu prüfen, ob beide Längsseiten der Klinge auch auch beiden Kanten des Schraubenschlitzes anliegen. Ist dies nicht der Fall, (-> hat der Schraubendreher "Spiel"), so erfolgt keine kraftschlüssige Verbindung und die Drehkraft wird nur an den äußeren Enden des Schraubenschlitzes übertragen, was schnell zur Verformung führt.

Deshalb muss die Klinge soweit gekürzt / im rechten Winkel zum Schraubendreher weggeschliffen (gekürzt) werden, sodass dieser nicht auf dem Schlitzboden aufsteht. Erst dann liegt er auf beiden Seiten des Schlitzes an und die Kraftübertragung beim Auf- und Zudrehen erfolgt über die komplette Schlitzlänge. Ein so angepasster Schraubendreher ist der Schlüssel zum sauberen Lösen der verklebten Schrauben.

Also, keine Angst und ggf. etwas Geduld beim Anpassen der Klinge, dann klappt das.