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  1. #1
    Milgauss
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    Themenstarter
    Zitat Zitat von Flopi Beitrag anzeigen
    Vielleicht fällt es dir selbst auf ?
    Ein wenig seltsam klingt das alles schon und du fragst um Rat, und möchtest dann aber keine Details nennen.
    Da wird entsprechend auch nicht viel rauskommen.
    Lieber Ralf was möchtest du denn noch gerne wissen? Den Namen des Händlers, meinen? Das es eine Ap ist, hab ich von Anfang an geschrieben?
    Verstehe jetzt nicht ganz was da seltsam klingt?
    Den Namen des Händlers möchte ich einfach nicht nennen, weil ich in meinem Beruf es auch nicht möchte wenn ich in einem öffentlichen Forum erwähnt werde weil etwas ziemlich schief gelaufen ist?!
    Welche Details hättest du noch gerne, erzähle alles gerne, nur keine öffentlichen Namen!
    Geändert von seggi (12.03.2024 um 20:49 Uhr)

  2. #2
    Daytona Avatar von Flopi
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    Zitat Zitat von seggi Beitrag anzeigen
    Lieber Ralf was möchtest du denn noch gerne wissen? Den Namen des Händlers, meinen? Das es eine Ap ist, hab ich von Anfang an geschrieben?
    Verstehe jetzt nicht ganz was da seltsam klingt?
    Den Namen des Händlers möchte ich einfach nicht nennen, weil ich in meinem Beruf es auch nicht möchte wenn ich in einem öffentlichen Forum erwähnt werde weil etwas ziemlich schief gelaufen ist?!
    Welche Details hättest du noch gerne, erzähle alles gerne, nur keine öffentlichen Namen!
    Mich hatte zB interessiert, um was für ein Werk es sich überhaupt handelt. Aber das hattest du ja dann im Nachbarforum geschrieben.

    Die Dual Time hat ein Werk auf Basis eines JLC Werkes, das aus meiner Erfahrung gewöhnlich sehr zuverlässig läuft. Zumindest in meiner Offshore mit dem Werk ist das so wie auch bei einem Freund in einer RO wie der deinen.

    Zu deinem Problem ist wohl in der Zwischenzeit alles gesagt. Vielleicht interessant zum Nachdenken für die Zukunft:

    Wenn ich hochwertige gebrauchte Uhren im Zweitmarkt kaufe, ist mir eine Garantie eines Gebrauchtuhrenhändlers i.d.R. völlig egal. Ich möchte im Fall von Problemen, dass die Uhr zum Hersteller geschickt wird. Wenn es also um Uhren im 5-stelligen Bereich geht, habe ich so schon bei einem Kauf vereinbart, dass die Uhr im Fall eines Falles zum Hersteller geschickt wird und der Händler und ich uns die Servicekosten 50:50 teilen. Bei der Einschätzung des Preises für die Uhr beziehe ich daher mit ein, dass eine gebrauchte Uhr jederzeit einen Service benötigen könnte und weiß vorher, was eine Werksrevision kostet.

    Das spart eine Menge Ärger, vor allem, da bei einer Revision durch den Hersteller die Uhr wieder eine 2-jährige Herstellergarantie hat und etwaige Folge-Werkstattaufenthalte zwar ärgerlich sind, aber keine weiteren Kosten verursachen.
    Viele Grüße
    Ralf

  3. #3
    Freccione Avatar von docpassau
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    Darf man fragen, um was für eine Uhr genau es sich handelt?

    Evtl. wäre ja die Lösung, Du lässt reparieren und stellst die Uhr hier in den SC. Da gäbs ja Interessenten, je nach Modell wäre ich einer davon :-)
    Gruss, Bertram

  4. #4
    ehemaliges mitglied
    Gast
    Hmmm…
    Also mit besagtem, scheinbar insolventem Servicecenter habe ich auch schon einige Erfahrungen mit nicht AP Uhren machen dürfen.
    Viele davon waren sehr gut…
    Die Werkstätte hat auf mich einen kompetenten und sehr gut ausgestatteten Eindruck gemacht.
    Soforthilfe bei Kleinigkeiten, Abraten von Grundüberholungen wenn keine nötig waren und auch gute Arbeit.

    Die letzten leider eher betrüblich.
    Anfangs war das ein quirliger Betrieb mit gefühlt 10+ Mitarbeiter-Innen und es hingen auch jede Menge Uhren an den Drehbewegern (überproportional viele AP, weil halt Servicecenter dafür).
    Dann sind die Mitarbeiter verschwunden und auch die Uhren…
    Hatte ich anfangs für urlaubsbedingt gehalten. Wurde aber aufgeklärt, dass sie gekündigt und sich zusammen selbstständig gemacht hätten.

    Mein erstes Problem war eine JLC Stabuhr, wo sich im Rahmen der Grundüberholung im Sommer 2021 (600,— bezahlt) an den Zeigern die Zapponlackierung gelöst hat… Leider erst daheim gemerkt. Hätte man nicht verschweigen müssen. Neu zapponieren ist ja keine Hexerei!
    Leider doch gute 2 Stunden entfernt wohnend, hab ich das Teil wieder hin gebracht…
    Dann ist das Ührchen bis Sommer 2023 dort geblieben. Weil Unruhwelle gebrochen und nicht lieferbar (man müsse da 5 oder 10 bestellen hab ich dann einmal als Auskunft bekommen, naja als JLC Service Center sollte man die auch verbraucht gekommen).
    Jetzt läuft das Ding wieder…

    Beim Abholen hab ich dann noch eine 116139 zum ordentlich Aufpressen der Lünette mitgenommen.
    Hat nicht ambulant funktioniert, darum das Teil dort gelassen und gleich abdichten lassen.
    Das wurde kostenlos, vermutlich wegen des schlechtem Gewissens bei der JLC gemacht. Hab ich als sehr anständig empfunden und einen 50er für die Kaffeekasse gespendet.
    Im September hab ich die Uhr dann nach zwei Monaten wieder einmal aus dem Tresor befreit und leider unschöne Verfärbungen am Zifferblatt feststellen dürfen. Meine Vermutung, dass da irgenwie mit öligen Fingern/Rodico drauf getappt wurde. Ich habe versucht einen der Geschäftsführer per Email mit vorher/nachher Fotos zu kontaktieren… Bis heute keine Reaktion…
    Auch gut!

    Ein neues Zifferblatt, Zeiger, Dichtungen, Tubus, Krone, Glas hat mich beim offiziellen Konzi dann 1124,— gekostet. Weil Zifferblatt alleine machen sie nicht… Mit dem Ergebnis dass jetzt der Sekundenzeiger am Minutenzeiger streift!
    Meine Lust das zu reklamieren hät sich stark in Grenzen…

    Fazit gepfuscht wird überall und hin und wieder hat man halt einfach Pech!
    Überall sonst wird bei Luxusartikel ein exorbitanter Wertverlust in Kauf genommen, bei Uhren seit dem letzten Boom nicht mehr.
    Ich ärgere mich über so was nicht mehr, weil es ja ohnehin nix nützt.
    Ich kaufe halt keine Uhren (über 100,—) mehr.
    Was ich nicht habe kann nicht kaputt gehen und leider hab ich auch zu wenig Arme zum Tragen…

    Ich würde mich da nicht streiten wollen mit dem Verkäufer. Er hat ja wirklich versucht das Problem beheben zu lassen.
    Rein in die Schublade und beim nächsten Boom in 30 Jahren gewinnbringend abstoßen!

  5. #5
    ehemaliges mitglied
    Gast
    Ach ja, die Verfärbung…und der abgegangene Lack…




  6. #6
    Date
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    01.06.2022
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    66
    Da du angibst, selbst Händler zu sein, wie ist denn die Rechtslage? Irgend eine maximale Anzahl an Nachbesserungen muss man akzeptieren, dann kann man Wandlung verlangen, so irgendwie dunkel hab ich das in Erinnerung.
    Wenn es unterschiedliche Mängel waren, dann zählt das wohl nicht und Gewährleistung hat ja nach 12 Monaten Beweislastumkehr, d.h. Da bist drüber und wird nix bringen.
    Verkauf die Uhr mit Verlust und gut ist es.

  7. #7
    Milgauss
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    219
    Themenstarter
    Zitat Zitat von Mallorca Beitrag anzeigen
    Da du angibst, selbst Händler zu sein, wie ist denn die Rechtslage? Irgend eine maximale Anzahl an Nachbesserungen muss man akzeptieren, dann kann man Wandlung verlangen, so irgendwie dunkel hab ich das in Erinnerung.
    Wenn es unterschiedliche Mängel waren, dann zählt das wohl nicht und Gewährleistung hat ja nach 12 Monaten Beweislastumkehr, d.h. Da bist drüber und wird nix bringen.
    Verkauf die Uhr mit Verlust und gut ist es.
    Ja ich bin selber Händler verkaufe Mode! Luxusmode, jedoch nicht in so einem Preisspektrum wie eine Uhr! Um deine Frage zu beantworten, wenn ich so eine Situation hätte, zB teure Lederjacke und sie würde mehrmals reklamiert weil sie unterschiedliche Probleme bereitet zB, einmal Zipp defekt, dann Naht geht auf und dann verfärbt sie sich durch Sonne oder ähnlichem, würde ich sie definitiv zurücknehmen und auch das Geld retour geben wenn es der Kunde wünschen würde, denke das ist eine normale Vorgangsweise gerade wenn die Jacke 2 Jahre nur Ärger macht!

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