Ich sammle Uhren mit meinen (beschränkten) finanziellen Möglichkeiten vorwiegend von Rolex u. seit Kurzem auch von Patek. Die Wertentwicklung spielt dabei für mich eine eher geringe Rolle.

Kleiner Tipp: Fragt doch einmal diejenigen unter Euren Freunden, die von Uhren keine Ahnung haben. Ihr werdet nicht einen finden,
der eine Richard Mille schön findet - selbst wenn sie nur ein Hundertstel kosten würde. Nicht ganz so drastisch, aber ähnlich wird eine
Royal Oak begutachtet "geht eigentlich gar nicht". Und dieses Urteil der Laien trifft leider auch Nautilus, Aquanaut und Co. Wer, außer uns Verrückten, denkt ernsthaft daran - solange er dazu in der Lage ist - so viel Geld dafür auszugeben?
Etwas anders sieht es mit Rolex aus, wo für den Laien fast jede Uhr irgendwie gleich aussieht und wo dieser Laie jederzeit und ganz unbedingt sehr gerne irgendwann mal im Leben eine Rolex sein Eigen nennen würde.

Also, wenn ich jetzt mal kurz vom Sammler zum Investor umschalten darf, der an das denkt was seine Familie nach seinem Tod mit
den Uhren anfangen kann: Nie Richard Mille kaufen, fast Nichts von AP, nur sehr Seltenes von Patek und (fast) alles von Rolex.
Und grundsätzlich: eher Rundes als Eckiges. Außerdem bin ich sicher - auch wenn IWC, Omega etc. niemals den Status der Großen Zwei erreichen werden, es macht Spaß sie am Arm zu haben und man wird nach vielen Jahren keinen großen Verlust damit machen, sollte man einmal dringend Geld benötigen.

Ich persönlich glaube, dass Rolex und Patek langfristig jede Krise überstehen. Jede Uhr ist mit einem echten Wert verbunden und der Besitz wird nicht steuerlich belastet. Außerdem macht es hundert Mal mehr Spaß als Aktien.

Liebe Grüße
Philipp Henry