Die Frage ist durchaus berechtigt, ob es der erste Versuch war, der gleich schiefgegangen ist, oder ob es schon viele andere ähnliche Stücke im Omega Museums gibt, wo das bisher gut geklappt hat und wo man nur den Hals nicht voll bekommen hat und rechtzeitig aufgehört hat. Omega hat er jetzt viel zu tun, die ganzen alten Ersteigerung zu analysieren.

Insgesamt ist es natürlich ein Desaster, wenn jetzt sogar noch weitere Führungskräfte freigestellt wurden.

Witzig ist die Frage: „Weshalb wurde die Uhr ohne Echtheitszertifikat verkauft? (…) Für 800 Franken hätte Phillips sich vor der Auktion vergewissern können, dass die Uhr echt ist.“ Zum einen, weil das ja mit Akribie und Teilen und Infos von Omega selbst vorbereitet wurde. Die Untersuchungen mit Vergleichen aus anderen Auktionen, die Jose angestellt hat, werden ja normal nicht gemacht. Zum anderen, weil dieselben Leute, die in den Fall (vermutlich) involviert waren, vermutlich die Uhr auch vorgelegt bekommen hätten und welch anderes Ergebnis wäre da rausgekommen.