Die Uhr wirkt klein, weil dem Zifferblattdurchmesser eben die 1-2 mm fehlen, die man für einen solchen Gehäusedurchmesser braucht und die man eigentlich gehabt hätte. Betrachtet man den breiten Gehäuserand zwischen Außenkante Lünette und Außenkante Gehäuse und auch die Breite der Lünette selbst, so hätte man da schon gut 1-2 mm herausholen können. So wirkt sie plump.
Die Ursache ist aber eine andere. Das Werk aus 1996 war für die damalige Gehäusegröße optimal, für die jetzigen Größen ist es zu jedoch zu klein. Die 3 Hilfszifferblätter für Mondphase, Monat und Wochentag sitzen zu nah beim Zentrum, eine Vergrößerung deren Durchmesser ist nicht möglich. Das erlaubt es aus optischen Gründen nicht, das Zifferblatt weiter zu vergrößern, da man den gewonnenen Raum mit noch längeren Indexen oder großen Breguet-Ziffern ausfüllen müsste, was die Anzeigen dann optisch zu klein und unausgewogen erscheinen lässt. Diese Uhr ist für mich ein klassisches Beispiel dafür, wie man die Entwicklungskosten für ein Caliber weiter umlegt, anstelle ein zur Gehäusegröße passendes Werk zu entwickeln. Da lobe ich mir Lange.
Grüße vom Wrist scanner
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02.06.2023, 09:18 #29Datejust
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Geändert von Wrist scanner (02.06.2023 um 09:23 Uhr)
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