Ich muss mir mal ein kleines Geständnis von der Seele schreiben. Bis vor Kurzem gehörte ich noch zur Fraktion: „Felgenbremse tut’s vollkommen, mechanisch schalten reicht völlig, diesen ganzen modernen Schnickschnack braucht doch kein Mensch.“

Nachdem ich dieses Jahr meine sportlichen Häkchen hinter den Dreiländergiro, die Club-des-Cinglés und diverse Höhenmeter der HC-Kategorie in Spanien gesetzt und dabei schon vor ein paar Wochen die < 6.000 km geknackt habe, war ich mit meinen beiden mechanisch geschalteten und auf der Felge gebremsten Rennern eigentlich durchweg zufrieden. Bis zur Abfahrt vom Stilfserjoch über den Umbrailpass. Hier fing ich das erste Mal an, mir die Dosierbarkeit von Scheibenbremsen zu wünschen .

Der Gedanke hat dann im Kopf gearbeitet, mit dem Ergebnis, dass ein neues Rad her muss . Nach einigem Abwägen, Einlesen, langem Fachsimpeln mit meinem lokalen Händler und einer kurzen Testfahrt habe ich dann gestern Nägel mit Köpfen gemacht. Es ist ein Avona Velum geworden. "Ein Avowas" höre ich Euch jetzt fragen ?

Die Eckdaten sind schnell beschrieben:

798g Rahmengewicht im lackierten Zustand, Shimano Ultegra Di2 12-fach mit 50/34 & 11/34, Scheibenbremsen, (endlich ), Carbon-Laufräder mit Hakenfelge (Hooked) und TPU-Schläuchen ohne Tubeless-Gematsche.

Die Kiste kratzt damit haarscharf an der 7-Kilo-Marke. Bin extrem gespannt, wie sich der Umstieg von der alten Garde auf die elektronische Di2 und die Scheiben im Alltag schlägt. Bis zu ersten Ausfahrt muss ich allerdings noch mind. drei Wochen warten…

Wer mehr über das Rad erfahren möchte klickt einfach mal hier oder hier
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Wer von euch ist ähnlich spätzündend auf Disc & Di2 umgestiegen?