Machmal frag ich mich, ob bei einigen Prognosen einfach der Wunsch Vater des Gedanken ist.
Ergebnis 361 bis 380 von 396
Hybrid-Darstellung
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23.02.2023, 18:55 #1
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23.02.2023, 19:25 #2
Das denke ich auch so manches mal

Und dann klapper ich mal wieder die üblichen Verdächtigen ab und es spiegelt schon in etwa unsere Diskussion wieder .
LG, Matze
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23.02.2023, 20:16 #3ehemaliges mitgliedGast
So wie ich das für mich zwischenzeitlich einschätze, werde ich keine Käufe mehr tätigen, auch wenn ich bislang Verfechter vom Tragen stets moderner/ aktueller Modelle war.
Vielleicht kommt als nächster Schritt : gar keine Uhr mehr .. und ich verkaufe mein BB58 und die 124270 … Ist dann evtl. bissl wie mit dem Tattoo - da fällt man auch eher auf, wenn man keines hat :-)
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24.02.2023, 08:41 #4
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24.02.2023, 11:49 #5ehemaliges mitgliedGast
Immer höhere Preise stört z. B. die zunehmende „Berufsgruppe“ der Influenzer eher weniger, da in diesem Segment wohl viel Geld recht leicht verdient wird. Manchmal kommt es mir sogar vor, dass selbst „das immer teurer kaufen“ schon einen eigenen Status hat und Uhren für unter 10 TEUR dann eher verpönt werden.
Die Youngsters sind da halt anders unterwegs als ihre Eltern. Dieser Tage hat mir einer unserer neuen Azubis stolz seine 700-Euro-Sneaker präsentiert , die er sich von der ersten Vergütung gegönnt hat. Da bleibt einem dann gerne die Spucke weg, der Markt selbst lebt jedoch gut davon und wird diese Käufergruppen künftig vermutlich noch mehr umgarnen.
Wir Toolwatch-Ansparer mit Mitte 50+ werden da zunehmend uninteressanter.
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24.02.2023, 12:11 #6Explorer
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...wahre Worte...
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24.02.2023, 13:59 #7Explorer
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Schön zusammengefasst. Mir geht es ja mit Mitte 30 schon so, dass mir da teilweise das Verständnis fehlt. Aber du hast es treffend gesagt. Gerade der Jugend wird es von Seiten Social Media tagtäglich suggeriert, dass es völlig normal ist, absolute Luxus-Klamotten und Luxus-Uhren für tausende von Euro bereits im jugendlichen Alter zu besitzen. Ja, fast schon obligatorisch.
Man muss sich ja nur mal die hiesigen Uhrenkanäle auf YouTube anschauen, da ist beim Thema Einsteiger-Uhren meist die Rede von Uhren für ca. 10000 Euro. Ich weiß ja nicht, seit wann das als Einstiegssegment betitelt werden kann
Aber so tickt die Welt und gerade deswegen können die Preise von Rolex und Co aufgerufen werden. Man sieht halt gerade beim - ich nenne es mal - weniger bzw. uninformierten Personenkreis, dass bspw. Rolex immer noch als das Nonplusultra an Luxus definiert wird. Unsere Bubble an Uhrenfreaks ist halt leider am Ende doch relativ klein.
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24.02.2023, 18:11 #8Hi, hi, ein neues Schimpfwort für alte weiße Männer ...Toolwatch-Ansparer

und andere, die sich beispielsweise eine Sub zugelegt haben. Früher hießen die "Kellner"!
Bin ebenfalls alt, weiß und habe mir vor acht Jahren eine Sub-Date zugelegt. Kellner bin ich aber nicht. Lediglich der von Robert geprägte Begriff des Toolwatch-Ansparers trifft durchaus zu.
LG EdGeändert von Yachtmaster16622 (24.02.2023 um 18:16 Uhr)
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24.02.2023, 18:31 #9ehemaliges mitgliedGast
Unter dem Strich bleibt jedoch :
„Eine Omega ist aber keine Rolex“
Rolex ist der Inbegriff einer Luxus-Uhr und ein großer Teil der Erwerber kauft genau deswegen die Krönung. Das hat dann hier mit Uhrenliebhaberei nichts mehr zu tun und davon lebt Rolex
( auch ).
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24.02.2023, 20:33 #10
Auch "Marketing" genannt
Aber ja - das ist klar
Grüße - Pat
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24.02.2023, 20:47 #11
Größtenteils ist es Marketing, aber meine bescheidene Meinung unter vielen:
Omega hat mit der Speedmaster eine wunderschöne top Uhr, wäre sie nur halb so alltagstauglich wie die Rolex 31xx Generation, hätte ich schon mehrere. Außerdem kaum wasserdicht. Gut Klassiker hin oder her, aber warum gibt es die nicht als vernünftige Automatik ?!! Aber zwischen verschiedenen Gläsern kann man wählen. Das versteht einer wie ich nicht.
Mehr gibts bei Omega nicht wirklich.
Die restlichen Modelle sind nicht wirklich schöne Uhren oder Ikonen, das liegt zwar im Auge des Betrachters, aber der Mainstream sieht das genauso.
Rolex ist eben wie schon gesagt pragmatisch schön und billiger werden sie leider nicht.Gruß
Marius
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24.02.2023, 21:16 #12
Du- vom Design her, gefallen mir die Rolex Uhren auch mehr, als die der Omegas.
Vor allem weil die Automatik Speedys viel zu hoch aufbauen. Ich hatte Speedy (2 mal) und eine Seamaster - alle drei wieder verkauft.
Aber so objektiv wie es nur geht - bietet Omega für das Geld was man zahlen muss für so eine Uhr "mehr".Grüße - Pat
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24.02.2023, 21:41 #13
Na ja wenn du einen Handaufzug Chronographen mit 5 ATM wasserdichte für über 6k mit „bietet was für das Geld“ meinst, da bin ich nicht bei Dir.
Und andere Omegas kratzen mittlerweile auch an der 10 oder sind schon drüber sieht 007 Titan, ob die jetzt viel besser als eine Rolex sind, da bin ich auch nicht bei dir.
Dazu kommt noch, dass sie keine zeitlosen Klassiker wie gmt oder sub sind.
Siehe Omegas aus der Zeit von golden eye 007
Just my 2 cents…Gruß
Marius
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24.02.2023, 22:29 #14
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24.02.2023, 22:28 #15ehemaliges mitgliedGast
Mit der BB58 ist Tudor zwischenzeitlich da, wo Rolex vor Zeiten aufgehört hat und was viele von uns als DEN Nimbus ansehen einschließlich Verfügbarkeit und P/L - Verhältnis.
Wäre auf dem Zifferblatt statt dem Wappen eine Krone, so wären diese Uhren vermutlich nur sehr schwer zu bekommen und wäre umgekehrt auf der Daytona statt der Krone das Wappen, so würde man diese Uhr bei eBay unter Liste kaufen können.
Das alles kann Marketing ausmachen. Genauso werden wir Verbraucher „verzaubert“ von einem Produkt oder aber auch geblendet ( daher evtl auch die polierten Mittelglieder bei den Professionals ;-) )
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26.02.2023, 02:48 #16
Vor einiger Zeit hätte ich hier zugestimmt, mittlerweile sehe ich es auf Grund persönlicher Erfahrung anders:
1. Sind die Uhrwerke von Rolex qualitativ um einiges besser als die von Tudor / Kenissi.
2. Bauen die meisten Tudor zu hoch auf. Die Black Bay 58 und Pelagos 39 bilden hier eine Ausnahme.
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26.02.2023, 09:37 #17Gruß Maik

Nicht der erste Eindruck zählt, sondern der letzte
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26.02.2023, 07:25 #18ehemaliges mitgliedGast
Naja, zumindest die 32xx Kaliber von Rolex überzeugen bzgl. Zuverlässigkeit oft (noch) nicht…
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26.02.2023, 09:35 #19
Was mir noch auffällt: das Thema entspiegelte Gläser. Es setzt sich ja immer weiter durch, dass Gläser beidseitig entspiegelt sind. Das ist ja bei Omega zB SMP300 auch der Fall. Rolex hat lange gewartet und entspiegelt seit Kurzem auch. Aber nur von innen. Warum machen die das? Mmm.. weil das wahrscheinlich die sinnvollste Lösung ist. Denn die Beschichtung auf der Außenfläche ist anfällig (da kann man mal bei Bark&Jack schauen, der hatte das an seiner SMP300). Diese behutsamen Schritte mag ich irgendwie.
Klar, Rolex hatte auch seine Probleme: vielleicht erinnert sich noch jemand an die zerbrochenen Schließen der Sechstelligen Bänder (Übergang zwischen Schließe und Band an der 6Uhr Seite) oder die sich auflösende Entspiegelung unter der Lupe, oder die Lupen, die nur minimal(fast gar nicht) vergrößerten.
Um zum Thema zurückzukehren: mMn konnten die anderen Hersteller nur ihre Preise derart erhöhen, da sie aufgrund der Liefersituation bei Rolex, Zulauf von neuen Kunden bekamen, die eigentlich eine Rolex wollen, aber keine bekommen. Siehe Thread kein Bock auf Warteliste o.s.ä.
Wenn sich jetzt die Liefersituation bei Rolex verbessert, werden es die anderen denke ich schwer haben, da das Preisniveau bei allen sehr hoch ist. Und wie sagt man so schön: eine Rolex, ist eine Rolex.
Edit: paar mal vertippt.Geändert von Series3 ExMoD (26.02.2023 um 09:37 Uhr)
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26.02.2023, 11:23 #20
Wobei die Bauhöhe ja eher dem sehr flachen Boden geschuldet ist. Tudor könnte das Mittelteil locker so dünn machen wie bei einer Submariner. Der Boden müsste halt rolexartig umgestaltet werden.
Beste Grüsse, Olli
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