Momentan ist eigentlich alles ***** und man muss mit Annahmen arbeiten. Wenn ich aktuell keine Heizung aufgrund eines Defekts tauschen müsste, würde ich sie erst einmal drin lassen, bis sich die Energiekrise etwas beruhigt hat.
Ansonsten würde ich die Heizung als letztes Element tauschen und potentielle energetische Sanierungen zur Verbrauchsreduzierung vorziehen. Drehe ich es um und will irgendwann eh dämmen etc., ist dann wieder die Wärmepumpe viel zu groß.
Es ist kein repräsentatives Beispiel, aber man kann jedes Haus durch energetische Sanierung effizienter machen. Wir selbst haben einen Bauhausbungalow von 1970 gekauft, 211qm Wohnfläche, 50 Jahre nichts gemacht, energetische Katastrophe, aber sehr solide Substanz. Da liefen pro Jahr 8.000 Liter Heizöl beim Voreigentümer durch. Nach der Kernsanierung brauche ich für die Wärmpepumpe inkl. Warmwasser noch 3.500 kwh Strom und die Hälfte davon ziehe ich über die Photovoltaik. Das ist ein Extrembeispiel und war auch teuer, aber selbst mit kleineren Maßnahmen (oberste Geschossdecke / Dach dämmen - die Fenster sind ja schon 3-fach verglast, Heizkörper optimieren - größere Fläche und somit niedrigerer Vorlauf) kommt man sicherlich von 9000 kwh in Juweliers Fall auf 7.000 kwh.
Jetzt gehen die Annahmen los: Ich glaube, dass fossile Brennstoffe und Pellets dauerhaft eher teurer werden als Strom und ich vermute, dass sich der Strompreis irgendwo bei 30-40 Cent pro kwh einpendeln wird. Aber das kann auch anders laufen, sicher sagen können wird es niemand. Allerdings kann ich eben meinen Strom auch selbst produzieren, bei Gas, Öl und Pellets wirds eng.
Ergebnis 1 bis 20 von 267
Thema: Gaspoker
Baum-Darstellung
-
01.12.2022, 15:21 #11Beste Grüße
Fabian




Zitieren
Lesezeichen