Zum ersten Mal kann ich zu Fuß zum Stadion gehen. Es geht leicht bergab und ich bin in 15 Minuten am Eingang. Es ist der Eingang, an dem man bereits 2 Stunden vor dem ersten Pitch reinkommt. Das Stadion macht einen sehr angenehmen Eindruck. Nicht so viel Beton, dafür an den Stellen dann Metall. Es gibt sehr viel Auswahl beim Essen, die Größte meinem Empfinden nach bisher.

Das Spiel findet Mittags an Muttertag statt und so sind wieder viele Kinder im Stadion. Das Besondere an diesem Stadion ist eine Picknickwiese. Davon hatte mir schon eine Kollegin berichtet. Das es allerdings eine Wiese sein soll, daran wollte ich nicht so recht glauben. Picknickbereiche gab es bisher in jedem Stadion. Nun, es ist eine echte Wiese und sie wird gerne genutzt und grenzt an den Entertainmentbereich für die Kinder.



Und weil Muttertag ist, tragen alle Spieler Schuhe oder Handschuhe oder Shirt unter dem Trikot in rosa. Zusätzlich kann jeder Spieler auch ein rosa Bat verwenden, um auf Brustkrebs aufmerksam zu machen.



Die Padres haben eine sehr starke Verbindung zum Militär und sind im Profisport als ‚The Team of the Military‘ anerkannt. So wurde heute neben den Müttern auch die Frauen im Militär geehrt (das Militär wurde bisher bei jedem Spiel geehrt, meist in Form einer Person, die vorgestellt wurde), indem vor dem Spiel Mütter aus dem Militär mit ihren Kindern das Spielfeld eingenommen haben und ein weiblicher Sergeant die Nationalhymne gesungen hat.

Die San Diego Padres haben gegen Miami Marlines gespielt. Bis zum letzten Schläger lagen die Marlines 0:2 in Führung. Im letzten Inning haben es die Padres geschafft, 2 Spieler auf Base 1 und 2 zu bekommen. Quasi mit dem letzten Schlag, gelingt ein Homerun und die Padres gewinnen in letzter Minute mit 3:2. Beide Teams mit je 1 Homerun, Spieldauer 3:07, Zuschauer 37.000.



Am Mittwoch geht es in Phoenix mit den Arizona Diamondbacks weiter. Dieses Team habe ich in besonderer Erinnerung: 2001 habe ich ein Spiel in Phoenix gesehen und in diesem Jahr wurden die Diamondbacks World Champion.
















Kurz vor dem letzten Schlag