Danke Euch.

# Matthias endlich wieder mal.
# Dirk verabredet
# Max

Das Kaliber 3195 ist eine komplette Eigenkonstruktion mit ins Räderwerk integriertem Antrieb für die Mondphasenanzeige. Das heißt, sie wird nicht nur einmal am Tag von der Datumsschaltung bewegt, sondern steht permanent im Kraftfluss des Uhrwerks und kommt damit auf die sagenhaft geringe Gangabweichung von nur einem Tag in 122 Jahren. Eine einfache Schaltung im 12- oder 24-Stunden-Rhythmus kumuliert über die Monate eine erkleckliche Abweichung vom tatsächlichen Mondzyklus, der sich mit seinen 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden nun einmal nicht durch 12 bzw. 24 teilen lässt.

Der freie Antrieb der Mondscheibe auf dem Zifferblatt ermöglicht eine eigene Interpretation der Darstellung: Auf dem nachtblau emaillierten Hintergrund glänzt neben den dekorativen Sternen eine Vollmondscheibe aus rhodiniertem Meteoritgestein. Die Scheibe läuft einmal pro Mondphase komplett um, wobei Vollmond- und Neumondsymbol die ganze Zeit über und nicht, wie bei anderen Mondphasenanzeigen üblich, nur vorübergehend in einem Fensterausschnitt zu sehen sind.

Angezeigt wird die aktuelle Mondphase an einem kleinen goldenen Dreiecksindex am oberen Rand der Scheibenanzeige, wobei die nur näherungsweise mögliche Ablesbarkeit in keinem Verhältnis zur Genauigkeit des Mechanismus steht – das konnte die konventionelle Mondphasenanzeige der von 1950 bis 1960 gebauten Rolex Oyster Ref. 6062 deutlich besser.

Zur Mondphasenanzeige gibt es auch noch einen langen, gebläuten Datumszeiger aus der Mitte, der mit seiner Sichelspitze eine 31-Tage-Skala am äußersten Zifferblattrand anzeigt. Das Datum ist natürlich nicht auf 122 Jahre voreingestellt, sondern muss Ende Februar, April, Juni, September und November manuell korrigiert werden.