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Oliver, Top of the Rock aber am besten nicht bei Nacht, denn Richtung Norden gibt es praktisch nix zu sehen, denn dort befindet sich der Central-Park und bei Nacht blickt man hier einfach ins Dunkle.

Die Plattform des Rockefeller finde ich die mit Abstand schwächste in NY: Empire, World Trade Center und jetzt vor allem Vanderbilt schlägt dessen Aussicht um Längen. Auf "The Edge" war ich noch nicht.
Top of the Rocks am besten in der Dämmerung. Vanderbilt & the Edge kenn ich leider auch noch nicht - das Empire State Building hat (als Aussichtsplattform) einen gravierenden Nachteil: Man sieht das ESB nicht... Und neben dem Chrysler Building sind die beiden für mich die ikonischten Gebäude in NYC (auch wenn es noch viele andere gibt). Darüber hinaus sieht man den Norden Manhattans eben auch nicht vom ESB, weil da ein paar Gebäude dazwischen liegen...


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Oder man ist von der umtriebigen Stadt restlos begeistert.
Mein erster Besuch (1994) war nach einem dreiwöchigen Aufenthalt im Südwesten der USA. Fast alle Nationalparks, viel Natur, Hiking usw.
Ich erinnere mich noch wie heute, als wir mit dem Taxi in diese brodelnde Stadt einfuhren. Haben damals im YMCA in der Nähe der UNO gewohnt (damals waren die Hotelpreise in Manhattan noch jenseits von Gut und Böse). Und alles, was keine "zweistellige" Straße war, war zumindest in der Dunkelheit tabu...
Nach Natur pur war es erst einmal der totale Schock. Man musste sich ziemlich verrenken, um überhaupt den Himmel zu sehen. Als wir dann auf dem Rockefeller Center waren, hat sich irgendwie die Stadt "offenbart" - der Lärm war gedämpft, man hat die "Struktur" verstanden (Manhattan ist eigentlich die am leichtesten zu navigierende Stadt der Welt, zumindest als Fußgänger), die Beleuchtung, einfach alles zieht einen in den Bann und lässt einen nicht mehr los.
Ich fahr nach fast 30 Jahren immer noch gerne hin - es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, insbesondere im Vergleich zu 1994...