Original von rainhard
FERRAGOSTO

Sorry Kay,
das sehe ich ein wenig anders. Für mich zählt:

1. die Uhr! 2. die Uhr! 3. die Uhr!

Da ich kein Museum aufmache, brauche ich das Zubehör nicht. ...und um Himmels Willen, was zum Teufel soll ich mit dem Anker??? Und nichts ist leichter zu fälschen oder falsch zuzuordnen als Zubehör!

Nach meiner Erfahrung spielt das alles bei einem Wiederverkauf keine besondere Rolle, wenn ich - z.B. mit Hilfe eines Konzis die Originalität und Funktionalität belegen kann.

Zum Preis:

Wenn ich eine wirklich gute 5513, so wie ich sie will, finde, dann kommt es nicht auf 300 Euro (z.B.) an. Bei Vintages gelten andere Regeln: Ich kann ja nicht einfach in einen Laden gehen, sondern ich muß sie finden. Und wenn alles stimmt, ist die Hoffnung, eine gleichwertige für 500 Euro weniger zu finden, schlichtweg bescheuert.

Einfach nur meine Postion. Alle Papiere-Verehrer sehen das garantiert anders.

Rainhard
Lieber Rainhard,

vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Natürlich kommt es in erster Linie auf den Zustand der Uhr an.

Original von ferragosto
Wie gut ist der Zustand von Gehäuse, Band, Zeigerspiel und ZB? Wann war sie zuletzt in Revision...
Allerdings ist die 5513 nicht soooo selten, als dass sich nicht jeweils Uhren von vergleichbarer Qualität finden ließen. In diesem Fall können Kleinigkeiten den Ausschlag für die subjektive Bereitschaft geben, hundert oder zweihundert Euro mehr auszugeben. Kleinigkeiten wie Zubehör, seltene Tropics, Tritium oder SL, Papers oder nicht, etc. pp.

Wir sind uns einig, dass es schwerfällt einen Marktwert für Vintages zu bilden, da es hier ohnehin um Liebhaberpreise geht, die nicht an einem objektiven Wert zu spiegeln sind.