Der größte Nachteil - nicht restaurabel. Was willst du in 20 Jahren mit so einer Möhre, wenn sie nicht mehr geht? Es gibt bei Dowling einen interessanten Artikel darüber: er behauptet, daß Rolex deswegen den Sprung ins Automatikzeitalter so gut geschafft hat, weil die Werke von Uhrmachern problemlos zu reparieren waren - unter der Automatik befanden sich ganz normale Uhrwerke, wohingegen andere, wesentlich modernere und revolutionärere Konzepte bald von der Bildfläche verschwanden, weil sie u.a. von den Uhrmachern nicht supported wurden.
Außerdem hat Junghans beileibe keinen Exotenstatus - und der ist nun mal notwendig, denn hohe Stückzahlen und Raritätenstatus beißen sich. In den 90ern hat jeder Studienrat so eine Möhre getragen. Man kann nun entgegnen, daß auch Rolex zigmillionenmal verkauft wurde. Aber den echten Wertzuwachs haben nur die ganz seltenen Raritäten erfahren.
Außerdem fehlen die Imageträger: Rolex hat James Bond, Steve Mc Queen, Clint Eastwood - so wollen doch alle sein. Sogar Timex hat Bill Clinton, aber bei Junghans muß ich höchstens an Lothar Späth denken - und der trägt Royal Oak :-)
Ergebnis 1 bis 4 von 4
Hybrid-Darstellung
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24.10.2005, 22:56 #1Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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